| Vorschau HL: Gibt es ein Schützenfest am Bornheimer Hang? |
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| Hessenliga - Hessenliga News | |
| Donnerstag, 18. März 2010 | |
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Aufatmen bei den Terminplanern der Hessenliga: Am vergangenen Wochenende fielen nur zwei von neun Begegnungen aus (im Gegensatz zu den bayrischen und baden-württembergischen Oberhäusern, wo fast gar nichts ging). Die Nachholspiele sind also noch überschaubar. Passend zum offiziellen Frühlingsbeginn sollen der anstehenden Runde am kommenden Samstag (alle Partien beginnen einheitlich um 15Uhr) keine winterlichen Einflüsse mehr im Wege stehen.
Vor dem Vergleich Erster gegen Letzter wird nur über die Höhe des Bornheimer Sieges diskutiert
Der Motor des Fußballsportvereins aus Frankfurt läuft derzeit fast stotterfrei auf Hochtouren. Die schon abgeschlagen geglaubten Profis des Traditionsvereins nähern sich dank einer imposanten Aufholjagd im Bundesligaunterbau dem rettenden Ufer an und würden bei einem Klassenerhalt in Liga Zwei gleichzeitig den Aufstieg ihrer zweiten Mannschaft ankurbeln. Sportlich ist die Bornheimer U23 das Maß aller Hessenligadinge und weist in der allerdings schieflagigen Tabelle (der Ranglistendritte Kickers Offenbach II liegt noch drei Partien gegenüber dem FSV in Rückstand) bereits unglaubliche vierzehn Punkte Vorsprung aus. Auch finanziell hat der Vereinsvorstand den bevorstehenden Durchmarsch von der Verbandsliga in die Regionalliga abgesegnet. Ein kleines Fragezeichen bleibt noch, falls das 1-A-Team doch absteigt und dem FSV das wirtschaftliche Risiko mit zwei Mannschaften in Liga Drei und Vier zu groß wäre. Doch das sind Zukunftsgedanken, die erst Ende Mai auf den Tisch kommen. Derzeit fühlt sich der „Neuling“ pudelwohl in seiner Rolle als Ausnahmeteam, dem am Samstag ein kleines Schützenfest zuzutrauen ist. Im Duell David gegen Goliath empfängt der klare Spitzenreiter das abgeschlagene Schlusslicht aus Bad Hersfeld. Es gibt sicherlich dankbarere Aufgaben für eine Hessenligapremiere, die Norbert Rickert als drittem Asbacher Saisontrainer am Bornheimer Hang erwartet.
„Auswärtslämmer“ aus Urberach zu Gast bei den zu Hause unbezwungenen Aschaffenburgern Der noch amtierende Meister SC Waldgirmes tritt gleichzeitig auf dem Bieberer Berg an. Die kleinen Kickers sind eines von drei Teams (neben Ober-Roden und Bad Hersfeld), dass nach der Winterpause noch nicht gegen den Punktspielball getreten hat. Bei einem kompletten Ertrag des Punktekontingents in den noch ausstehenden Hängebegegnungen könnte der OFC sogar noch einmal an der sportlichen Dominanz des Nachbars vom Main kratzen. Nach der Blamage von Wörsdorf (peinliches 0:1) versucht der Tabellenzweite KSV Baunatal, zu Hause gegen den Hünfelder SV Wiedergutmachung zu betreiben. Rot-Weiß Frankfurt liebäugelt fortan mit der Vizemeisterschaft, um alle eventuellen Aufstiegsmöglichkeiten auszuschöpfen. Die Elf vom Brentanobad ist nur einen Zähler auf diese Position schwach und möchte ihr mit einem Erfolg in Schwalmstadt näherkommen. Im eng aneinander geschmiegten Verfolgerfeld hat sich auch Eintracht Stadtallendorf vor der Reise zum RSV Würges eingenistet. Für Viktoria Urberach zählen in diesen Zeiten Auswärtsfahrten zur Normalität. Das Duell beim Namensvetter in Aschaffenburg ist der dritte von sechs aufeinanderfolgenden Auftritten in der Fremde. Fast vier Monate liegt das letzte Heimspiel zurück (21. November) und. erst am 10. April dürfen die Rödermarker wieder zu Hause auflaufen. Dadurch winkt nicht unbedingt eine Aufstockung des Punktekontos, denn die Schützlinge von Thomas Epp bekommen auswärts einfach kein Bein auf die Erde. Vielleicht bringt die Aufgabe im Frankenland ja die Wende. Zwar ist der einstige Zweitligist nach der relativ gelungenen „Feuertaufe“ (2:2 gegen Schwalmstadt) am Schönbusch noch ungeschlagen, aber die umstrukturierte Mannschaft hat durch die zahlreichen Winterabgänge einiges an Substanz eingebüßt. Wegweisende Aufgabe für Ober-Roden in Fernwald Mit dem OSC Vellmar (in Eschborn) und der TSG Wörsdorf (in Marburg) streben zwei abstiegsgefährdete Klubs auswärts eine Verbesserung der bedrohlichen Lage an. Im Blickpunkt des Ligakellers steht jedoch das Match in Fernwald, wo sich der gastgebende FSV und Germania Ober-Roden in einem sogenannten Sechspunktespiel gegenüberstehen. Die Rödermarker sind aufgrund ihrer bisherigen unfreiwilligen Tatenlosigkeit auf die drittletzte Stelle abgerutscht und wollen bei ihrem Jahresdebüt die angeschlagene Psyche der Steinbacher in Folge des enttäuschenden 0:3 im Stadtallendorfer Mittelhessenderby ausnutzen. Spielfrei ist der KSV Klein-Karben. Die Wetterauer haben damit vierzehn Tage Zeit, die internen Turbulenzen (Rücktritt von Peter Rübenach, gestern stieg die Jahreshauptversammlung) aufzuarbeiten. |
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