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Gruppenliga Darmstadt

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Gruppenliga legt wieder richtig los

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Nachdem die ersten beiden Nachholpartien bereits absolviert sind, beendet bis auf die spielfreie TSG Messel auch das restliche Gruppenligateilnehmerfeld den Winterschlaf. Für den kommenden Sonntag ist der komplette 21. Spieltag vorgesehen (einheitliche Anstoßzeit 14Uhr30). 

SV 07 Nauheim (1.) – SG Unter-Abtsteinach (5.)

So 28.02. 14.30 – Hinspiel 2:1

Marschiert der SV Nauheim wirklich in die Verbandsliga durch? Das war während der Winterpause wohl eine der meist gestellten Fragen im Kreise der Gruppenligainteressenten. Vier Punkte beträgt der Vorsprung des Spitzenreiters auf die zweitplatzierten Bensheimer, wobei man berücksichtigen muss, dass der FC eine Partie weniger ausgetragen hat. Gleich zum Jahresauftakt erwartet den Primus ein echter Härtetest, denn die Momentaufnahme der SGU (Rang Fünf) ist natürlich auch nicht von schlechten Eltern. Außerdem hat Unter-Abtsteinach gegenüber Nauheim sogar zwei Begegnungen weniger absolviert und auswärts erst ein einziges Mal verloren. Die Konstellationen versprechen ein enges Spitzenspiel auf Augenhöhe.

FC 07 Bensheim (2.) – Germania Babenhausen (10.)

So 28.02. 14.30 – Hinspiel 5.0

Im Hinspiel mussten die Germanen Lehrgeld bezahlen und kassierten eine deftige Niederlage. In der Folge bewies der Neuling zwar seine Gruppenligatauglichkeit, aber die Wintervorbereitung verlief alles andere als zufriedenstellend. Die geplante Fusion mit dem SV Sickenhofen platzte, im Pokal schied man gegen Hassia Dieburg aus und weil sich einige Sponsoren zurückzogen, verkleinerte sich der Kader (Kücük, Ragaman und Babiuch wechselten geschlossen zum Verbandsligisten FC Arheilgen, Schmidt ist verletzt, Tat gesperrt und Pospischil fehlt aus beruflichen Gründen). Zu allem Überfluss kündigte Trainer Steffen Schrod an, sein Amt am Saisonende zur Verfügung zu stellen. Personell arg geschwächt droht nun am Bensheimer Weiherhaus gleich zur Jahresouvertüre erneut Ungemach. Die 07er gehen, obwohl sie im eigenen Wohnzimmer schon einige Federn gelassen haben, als Favorit ins Rennen. Schließlich will der Verbandsligaabsteiger sowohl Tabellenführer Nauheim auf den Fersen bleiben als auch den Relegationsrang gegenüber den lauernden Rot-Weißen aus Walldorf verteidigen.

Rot-Weiß Walldorf  (3.) – TSV Lengfeld (9.)

So 28.02. 14.30 – Hinspiel 0:0

Die Chancen, dass Trainer Kures Massali auf seiner bis Ende Mai anhaltenden Good Bye - Rundreise der Wiederaufstieg in die Verbandsliga gelingt, sind seit letztem Dienstag gestiegen. Nach dem ungefährdeten 5:0 gegen Seeheim-Jugenheim rückten die Rot-Weißen den auf Sprosse Zwei sitzenden Bensheimer auf die Pelle (nur noch ein Pünktchen schwach). Es ist also durchaus möglich, dass Max Martin, der derzeit noch in Diensten von Viktoria Urberach steht und ab der nächsten Runde den Übungsleiterjob an der Okrifteler Straße übernimmt, nur die Örtlichkeit, aber nicht den Klassenstandort wechseln muss. Lengfeld kommt als Außenseiter in die Doppelstadt. Vor der langen Fußballpause ging der TSV dreimal am Stück leer aus und muss aufpassen, die nur scheinbar sichere Mittelfeldpositionierung nicht aus der Hand zu geben. Am nächsten Mittwoch (02.03.) holen die Otzberger übrigens das vakante Duell gegen Germania Ober-Roden nach. 

SV Traisa (14.) – TSV Höchst (4.)

So 28.02. 14.30 – Hinspiel 1:4

Beginn der Abschiedstournee Teil Zwei: Erfolgscoach Ingo Hauke, der die Mühltaler von der Kreisliga A in die Gruppenliga dirigierte, beendet im Sommer seine lange respektive fruchtbare Arbeit am roten Berg. Sein neues Beschäftigungsterrain ab der Runde 16/17 ist auch schon spruchreif (A-Ligist KSG Brandau). Vor der Luftveränderung will sich Hauke (beim SVT wird ihn der derzeit noch für den FC Alsbach kickende Sebastian Hess beerben) selbstredend mit dem Klassenerhalt adieu sagen. Traisa ist neben Unter-Flockenbach, Heppenheim und Seeheim-Jugenheim eines von vier Teams, die momentan Kopf an Kopf am Tabellenende zittern (je 18 Punkte). Dreizehn Zähler mehr hat der anrollende Mitaufsteiger auf dem Konto. Höchst war eine der großen Überraschungen in der Hinserie und hält wie Nauheim (zwar nicht ganz so gute, aber doch respektable) Durchmarschaktien in der Hand. 

Germania Ober-Roden (11.) – SV Unter-Flockenbach (17.)

So 28.02. 14.30 – Hinspiel 1:1

Premiere für den neuen Hoffnungsträger: Gegen das Ligaschlusslicht steht erstmals Adi Akinwale an der Seitenlinie einer Gruppenligabühne. Für den langjährigen Ober-Rodener Spieler ist es die Trainerdebütstation im Aktivenbereich. Der dritte saisonale Germanencoach (Torsten Ullrich trat im November zurück und Erich Jäger betreute die Mannschaft interimsmäßig bis zur Winterpause) soll den freien Fall stoppen, denn der Tabellenführung nach dem vierten Spieltag folgte eine lange Durststrecke, die den Klub gefährlich nahe an den Ligakeller bugsierte. In diesem finsteren Gebiet ist Unter-Flockenbach praktisch schon die komplette Runde beheimatet. Auch der erste Jahresauftritt brachte keinen horizontalen Silberstreif ans Tageslicht. Beim Nachholtermin verlor der SVU zu Hause sang- und klanglos gegen Michelstadt 0:3, weswegen die rote Laterne nun im Gorxheimertal blinkt. 

FV Hofheim (8.) – VfL Michelstadt (7.)

So 28.02. 14.30 – Hinspiel 5:2

Das Ried sieht ein Kräftemessen zweier Tabellennachbarn, die aktuell jenseits von „Gut und Böse“ postiert sind. Hüben wie drüben blicken die Kontrahenten auf 25 verbuchte Punkte, was eine gute Grundlage für die angestrebte Versetzung in die nächste Gruppenligaspielzeit bedeutet. Michelstadt hat den Vorteil, schon Wettkampfpraxis gesammelt zu haben. Am vergangenen Sonntag triumphierten die Odenwälder beim ersten Gruppenligamatch 2016 glatt mit 3:0 in Unter-Flockenbach. 

VfR Fehlheim (6.) – Spvgg Seeheim-Jugenheim (16.)

So 28.02. 14.30 – Hinspiel 4:0

Zu Hause ließ Fehlheim während der Hinrunde ein paar Punkte zuviel liegen, um sich eine günstigere Ausgangslage als Tabellenplatz Sechs zu erarbeiten. Das soll sich in der Restrückrunde ändern. Falls der VfR noch ein Wörtchen im Aufstiegsrennen mitreden möchte, ist ein „Dreier“ vor eigenem Publikum natürlich absolute Pflicht.  Die Klassenerhaltszuversicht in Seeheim-Jugenheim erhielt am zurückliegenden Dienstag einen empfindlichen Kratzer. Man darf gespannt sein, wie die Spielvereinigung auf die in Walldorf erlittene 0:5-Abfuhr jetzt reagiert. Kommt man erneut unter die Räder oder holen die Schützlinge von Trainer Peter Polak zum Befreiungsschlag aus? 

FSV Riedrode (12.) – Sportfreunde Heppenheim (15.)

So 28.02. 14.30 – Hinspiel 2:2

Wie Kures Massali in Walldorf und Ingo Hauke in Traisa nimmt auch Axel Vonderschmitt in Riedrode seine letzten Monate als Chefcoach in Angriff. Ab Juli gehen der FSV und der erfahrene Trainer nach dann drei Jahren Zusammenarbeit getrennte Wege. Seine Nachfolge ist inzwischen dokumentiert und kommt aus den eigenen Reihen. Der Verein sprach Duro Bozanovic, zwischen 2007 und 2013 kickender Leistungsträger im Bürstädter Stadtteil und momentan noch Trainer der zweiten Mannschaft, das Vertrauen aus, künftig die „Erste“ zu betreuen. Dass der Bosnier ab der nächsten Runde einen Gruppenligisten coacht, dafür möchte Vonderschmitt natürlich sorgen. Ein Heimsieg gegen Heppenheim wäre ein wichtiger Mosaikstein für dieses Ziel, denn im Klassement trennen die beiden Widersacher nur zwei Punkte. Dieser Wunsch wird aber sicherlich nicht einfach zu erfüllen sein, denn die Sportfreunde nahmen nach ihrem katastrophalen Saisoneinstieg Fahrt auf. Dank dem neuen Trainer Andreas Baumbach, der den Sichtkontakt zum sicheren Ufer wieder herstellte.  

Spielfrei: TSG Messel

Letzte Änderung amFreitag, 26 Februar 2016 08:07
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