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Gruppenliga Darmstadt

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Vorschau BOL DA 25. Spieltag: Stoppt Walldorf den FC Bensheim?

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bensheim_aschaffenburg_160308_raaf.jpgDer Zweikampf um Meisterschaftskrone und Relegationsteilnahme zwischen dem FC Bensheim und FCA Darmstadt geht trotz des immens klingenden Bergsträßer Sechspunktevorsprungs in die nächste Runde. Schon am Sonntag winkt je nach Ausgang des Schlagerspiels der Weiherhauskicker bei Rot-Weiß Walldorf eine veränderte Beeinflussung des weiteren Saisonverlaufs.


                       FCA Darmstadt drückt Walldorf die Daumen

Vorentscheidung oder neue Dramatik lauten die beiden möglichen Komponenten vor dem Knüller an der Okrifteler Straße. Zwei Wochen nach der sensationellen Partie gegen Viktoria Aschaffenburg II strotzen die 07er vor Selbstvertrauen. Die Gastgeber gingen dreimal in Führung und kassierten prompt den jeweiligen Ausgleich, um dann doch noch fünf Minuten vor dem Abpfiff das finale Highlight zu bejubeln. Yanis Wanitschek traf in einer überdurchschnittlichen Begegnung per Freistoß fast von der Mittellinie (!!) zum 4:3 und gab der Hoffnung des nahen Landesligaeinmarsches neue Nahrung. Der FCA entpuppte sich zwar nach zwei Begegnungen ohne Sieg beim parallelen Frustabbau in Erzhausen als tapferes Schneiderlein und erledigte die Hausherren mit „Sieben auf einen Streich“, doch die Kunde vom kuriosen Tor im Weiherhaus schmälerte natürlich die Freude über den Beutefeldzug an der Heinrichstraße. Jetzt gehen alle guten Wünsche der Arheilger Richtung Walldorf. Zwar sitzen die drittplatzierten Rot-Weißen nach dem 1:0 im Nachholspiel am Ostermontag in Seckmauern den Fußballern vom Gehmer Weg selbst mit sechs Punkten Abstand im Nacken, doch die Verkürzung der Distanz zu Bensheim hat erst mal oberste Priorität. Bei all diesen Argumenten darf der FCA seine eigene Aufgabe gegen Hofheim nicht vergessen, zumal den Arheilgern Torjäger Mohammed Hosseini nach seiner roten Karte in Erzhausen fehlen wird. Außerdem sind die Gäste aus dem Ried nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Der FV unterlag zwar am vergangenen Spieltag erstmalig in diesem Jahr (gegen Ginsheim 0:3), hat aber in den vorausgegangenen Prüfungen bewiesen, dass man sich mit aller Macht gegen den Abstieg stemmt.

    Wald-Michelbach strebt im Frankenland vierten Sieg hintereinander an

Von Aufstiegsträumen ist Olympia Lampertheim mehr denn je entrückt. Das desillusionierte 1:2 in Langstadt ging als das neunte sieglose Auswärtsmatch am Stück in die Annalen ein. Das dunkelrote Stoppschild vor dem Landesligator können die Spargelstädter endgültig nicht mehr überqueren. Gegen Hassia Dieburg im Adam Günderoth – Stadion und für das finale Drittel der Spielzeit kann es nur noch um Schadensbegrenzung gehen. Eintracht Wald-Michelbach, wie Bensheim und Walldorf dreifacher Triumphator nach der Winterpause, gastiert zu einem interessanten Vergleich des Tabellenmittelfeldes am Aschaffenburger Schönbusch. Das trifft auch auf die Begegnung zwischen dem VfB Ginsheim und dem SV Unter-Flockenbach zu. Beide Teams brauchen nach den wichtigen Erfolgen am letzten Spieltag keine Bedenkungen mehr um den Klassenerhalt haben. Auch Dersim Rüsselsheim hat sich wohl mit der Rolle des Mitläufers abgefunden. Nach dem personellen Aderlass in der fußballlosen Zeit kommen die Anatolen nicht mehr richtig auf Betriebstemperatur und kassierten in Geinsheim neben der 1:3-Pleite auch noch drei Feldverweise. Dennoch gelten die Opelstädter gegen Seckmauern als heißer Anwärter auf drei Punkte, zumal der Neuling aus dem Odenwald in den letzten fünf Spielen eine sieg- und torlose Bilanz ablieferte.

       Erzhausen, Ober-Ramstadt und Dieburg sehnen die Wende herbei

Der TSV Langstadt entledigte sich vor vierzehn Tagen durch das 2:1 gegen Lampertheim der gröbsten Abstiegsängste und schaut nun an seinem spielfreien Wochenende gespannt dem Treiben der Konkurrenz zu. Die drei Vereine unter dem Strich sind in diesem Jahr allesamt ohne jedes Erfolgserlebnis und sehnen eine dringend benötigte Punkteaufstockung herbei. Die katastrophale Bilanz von 0:13 Toren in den drei Begegnungen seit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs haben in Erzhausen die Alarmstufe drastisch erhöht. Der SVE hofft nun ausgerechnet beim heimstarken Neuling FC Fürth auf die Wende. Ob das 0:7-Debakel gegen den FCA mental verdaut ist, wird der Trip in den Odenwald darlegen. Auch in Ober-Ramstadt hält die sportliche Talfahrt an (zuletzt fünf Niederlagen hintereinander). Löblich, dass die Vereinsoberen die Nerven behalten und unabhängig der künftigen Klassenzugehörigkeit den Vertrag mit Trainer Uwe Kuhl um ein Jahr verlängerten. Am Sonntag wäre ein Sieg gegen den SV Geinsheim Balsam für die geschundene Fußballseele. Die rote Laterne sowie die kniffligste Ausgangsposition trägt Hassia Dieburg zur Schau. Bei den ebenfalls kriselnden Olympioniken aus Lampertheim ist es an der Zeit für ein Lebenszeichen, sonst verdichten sich die Signale zu einem baldigen BOL – Verbot.
Letzte Änderung amDonnerstag, 27 März 2008 17:10
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