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Gruppenliga Darmstadt

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BOL DA 27. Spieltag : Sorgenfalten in Erzhausen, Dieburg und Ober-Ramstadt

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Für den FCA Darmstadt ist der Aufstiegsrelegationsrang abonniert. Neun Punkte hinter Spitzenreiter Bensheim und derer zehn auf den Dritten Walldorf : Die Endplatzierung der Arheilger scheint bereits vor dem finalen Saisonviertel festzustehen.

                          
                         FCA will ersten Heimsieg nach der Winterpause


Am kommenden Sonntag werden die Fußballer vom Gehmer Weg höchstwahrscheinlich den Rückstand zum Platz an der Sonne reduzieren. Dies begründet sich allerdings vor allem in der Tatsache, dass der Tabellenführer spielfrei zuschauen muss (oder darf). An ein direktes Landesligamandat ohne den Umweg der Ausscheidungspartien glaubt im Arheiler Lager kaum noch jemand. Dafür sind die konstant auf hohem Niveau zelebrierten Leistungen der Bensheimer zu nachhaltig. Als jüngstes Beispiel der Dominanz musste eine hoffnungslos unterlege Olympia aus Lampertheim herhalten. Die Spargelstädter gingen beim Bergstraßennachbarn sang- und klanglos 0:5 unter. Der FC ist seit dem dritten Spieltag ungeschlagen und blieb zuletzt fünfmal siegreich. Am Wochenende machen es sich die 07er auf dem Sofa bequem und verfolgen die Punktspielhatz der sechszehn Ligarivalen gemütlich aus der Ferne. Auch eine Minimierung des Guthabens wird sie nicht aus der Bärenruhe bringen, dazu ist die Form zu stark und das Restprogramm zu leicht. Der FCA nimmt seine spielfreie Pause erst am abschließenden Spieltag und kann sich aller Voraussicht eine Woche lang in Ruhe auf die Relegation vorbereiten. Bis dahin müssen jedoch noch ein paar Pflichtaufgaben absolviert werden, unter anderem am Wochenende gegen den SV Unter-Flockenbach. Die Gorxheimer von der hessisch – baden-württembergischen Grenze agierten gegen den FV Hofheim außer Rand und Band und könnten noch einmal in den Abstiegsstrudel schlingern. Nach dem 2:0 in Fürth will der Arheilger Spielertrainer Richard Hasa nun auch endlich zu Hause den Knoten platzen lassen und den ersten Heimsieg 2008 einfahren.

Krise in Lampertheim immer akuter

Zwischen den Positionen Drei und Zehn der Tabelle erstreckt sich das jenseits von Gut und Böse liegende Niemandsland. Diese abgedroschene Bezeichnung wird den Leistungen vor allem von Rot-Weiß Walldorf (spielt trotz zuletzt zwei Niederlangen eine klasse Runde), Eintracht Wald-Michelbach (die Krise in der Vorweihnachtszeit verhinderte trotz zuletzt fünf Siegen am Stück höhere Ansprüche) sowie den bereits so gut wie gesicherten Neulingen VfB Ginsheim und FC Fürth natürlich nicht ganz gerecht. Die größte Enttäuschung in diesem Gebiet stellt Olympia Lampertheim dar, das in der Rückrundenstatistik ganz unten geführt wird und in diesem Jahr noch immer auf den ersten Sieg wartet. In Wald-Michelbach laufen derweil die Vorbereitungen für die neue Spielzeit schon auf Hochtouren. Während der langjährige Torjäger Jan Zeug zum FC Alsbach wechselt, schlagen mit Marcus Lauer (Abwehr) und Sascha Harbarth (Sturm) zwei ehemalige Hoffenheimer künftig ihre Zelte im Überwald auf.

Ober-Ramstadt vor dem Niedergang

7:1, 5:2, 5:1 : Mit diesen beeindruckenden und in der Höhe unerwarteten Resultaten verschafften sich Langstadt, Seckmauern und Hofheim im Tabellenkeller eine gehörige Portion Luft im Abstiegskampf. Der Kantersieg des TSV gegen Dersim Rüsselsheim und der FVH - Triumph in Unter-Flockenbach standen schon nach der ersten Halbzeit fest (Endstand bereits nach 35 Minuten !). Der Lützelbacher Neuling musste etwas länger zittern, ehe die Big Points im Abstiegsendspiel gegen Ober-Ramstadt unter Dach und Fach waren. Während diese drei Klubs die restliche Tournee Richtung Ligaverbleib (am Wochenende spielen Langstadt in Ober-Ramstadt, Hofheim gegen Geinsheim und Seckmauern in Ginsheim) optimistisch bestreiten können, hat sich die Situation in Erzhausen, Dieburg und Ober-Ramstadt dramatisch verschärft. Der SVE bot jüngst der Aschaffenburger U23 mehr als Paroli, aber die Abschlussmängel mündeten in eine 0:1-Heimpleite. In Walldorf wird es jetzt nicht unbedingt einfacher werden. Die Gastgeber wollen sich vor eigenem Publikum an der Okrifteler Straße für zwei aneinander gereihte Niederlagen rehabilitieren. Die Hassia muss in Rüsselsheim befürchteten, den anatolischen Zorn über die erlittene 1:7-Klatsche auszubaden. Und das Schlusslicht aus Ober-Ramstadt empfängt mit dem angesammelten Frustpaket von sieben Schlappen im Gepäck den TSV Langstadt zum Spiel der finalen Chance. Ein Unentschieden wäre schon zu wenig für die Mannschaft von Uwe Kuhl.
Letzte Änderung amDonnerstag, 10 April 2008 15:58
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