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Gruppenliga Darmstadt

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BOL DA 28. Spieltag : Vier der letzten Fünf unter sich

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ImageDas „Ausruhen“ hat in Bensheim ein Ende : Nach der spielfreien Pause greift der Spitzenreiter wieder in das Geschehen ein und plant gegen Dersim Rüsselsheim minutiös die nächste erfolgreiche Etappe zum Klassenziel Landesligaaufstieg.


                                    FC 07 setzt “Road to Landesliga” fort

Den auf fünf Punkte reduzierten Vorsprung gegenüber dem FCA Darmstadt hat die dominierende BOL – Mannschaft registriert und brachte sie nicht aus der Contenance. Zu eindeutig repräsentieren die Fußballer vom Weiherhaus spätestens seit der Winterpause das Machtgefüge in der Klasse. Die letzte und einzige Saisonniederlage ist Mitte August vergangenen Jahres datiert. Alles andere als ein Sieg gegen die türkische Mannschaft aus Rüsselsheim wäre eine große Überraschung. Die Anatolen kommen aufgrund mehrerer Spielerabgänge in der zweiten Wechselperiode nicht mehr richtig auf Touren. Vor allem die Verluste von Torjäger Ersin Kizarmis (zum FC Kalbach) und Seref Zangir (zu Bochonia Flieden) waren nicht zu kompensieren. Letzten Sonntag musste einige Glanzparaden des reaktivierten Ersatztorhüters Murat Erdogan helfen, um durch das glückliche 1:0 gegen Dieburg einigermaßen die vorausgegangene 1:7-Schmach in Langstadt wettzumachen.

                                   Aschaffenburger U23 prüft den FCA

Relegationsaspirant FCA Darmstadt krampfte sich beim 2:1 gegen Unter-Flockenbach zum ersten Heimsieg 2008. Die mangelhafte Chancenverwertung begleitet schon seit einigen Wochen die Arheilger. Wenigstens auf das Offensivduo Hosseini / Helfmann war Verlass, das ein weiteres Negativerlebnis nach dem frühen Rückstand verhinderte. Dennoch ist das Team von Richard Hasa meilenweit von der Souveränität aus der Hinserie entfernt und steht am Aschaffenburger Schönbusch gegen die Viktoria – Fohlen vor einer hohen Hürde. Der beruhigende Puffer auf die Verfolger beträgt fortan zehn Punkte. Rot-Weiß Walldorf ist nach zwei Niederlagen wieder in der Spur und reist am Sonntag zum FC Fürth, der seinerseits einen wertvollen Zähler aus Aschaffenburg entführte. Goalgetter Florian Kneißl nahm aufgrund einer Kieferentzündung zunächst auf der Bank Platz und erzielte dennoch nach seiner Einwechslung den 3:3-Ausgleich in der Schlussminute. Immer mehr wird sich Eintracht Wald-Michelbach über die Durststrecke am Ende der Vorrunde ärgern. Nach der Weihnachtspause läuft es im Überwald wie am Schnürchen (erfolgreichste Truppe 2008 mit sechs Siegen). Die imponierende Aufholjagd kommt leider zu spät und wird am Wochenende vom Terminplan unterbrochen (spielfrei). Indes nimmt die Misere in Lampertheim immer akutere Züge an (vier Pleiten am Stück). Die Olympioniken sehnen den ersten dreifachen Punktgewinn in diesem Jahr herbei und hoffen nun in Erzhausen auf die Wende.

                                 Spiel der letzten Chance in Dieburg

0:1 : Mit diesem knappsten aller negativen Resultate mussten sich letzten Sonntag die drei Abstiegskandidaten Erzhausen, Dieburg und Ober-Ramstadt geschlagen geben. Der Katzenjammer schrillt für die Bezirksligaprotagonisten in immer lauteren Tönen. Beim SVE und bei der Hassia wurden in den Analysen einmal mehr das fehlende Glück und die mangelnde Cleverness bemüht, während beim FCO nach der achten Klatsche in Serie nur noch die berühmten Theorie die Durchhalteparolen aufrecht erhält. Erzhausen benötigt nun gegen die kriselnden Spargelstädter unbedingt ein Sieg. Dieser Anspruch gilt natürlich insbesondere auch für die beiden Kellerkinder, die am Dieburger Wolfgangshäuschen zusammenprallen. Ohne Wenn und Aber : Der Unterlegene des Schicksalsspiels muss den Rettungsplan zum Klassenerhalt im Reißwolf verschwinden lassen. Diese Sorgen besitzt Langstadt nicht mehr : Der TSV beförderte sich dank drei Siegen so gut wie in den gesicherten Hafen und kann erstmals seit Monaten relativ unbelastet ein Heimspiel (gegen den VfB Ginsheim) bestreiten. Unter-Flockenbach (in Geinsheim) sowie Seckmauern und Hofheim (direktes Duell im Odenwald) benötigen dagegen noch einen rentablen Zugewinn ihres Punktekontos zum Ligaverbleib. Imponierend, wie die Mannschaft aus dem Ried nach und nach den Kopf aus der Schlinge zieht. Der FVH, von vielen Experten in der Winterpause zum Absteiger Nummer Eins degradiert, wendete schon zum zweitenmal in der Rückrunde ein 0:2 in ein Remis um. Die junge Truppe des scheidenden Coachs Kurt Ziener hat gelernt, nach den Rückschlägen wieder aufzustehen. Einen Löwenanteil am Aufschwung gebührt auch Rückkehrer Erik Uhrig, der als erfahrener Leader seinen Kameraden auf dem Feld vorsteht und beim 2:2 gegen Geinsheim mit dem Anschlusstreffer sein erstes Saisontor markierte. 4-3-2 lautet die ausgezeichnete Rückrundenbilanz vor dem wichtigen Match im Lützelbacher Stadtteil.

Letzte Änderung amFreitag, 18 April 2008 10:46
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