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Gruppenliga Darmstadt

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Zwei Chancen für den TSV Lengfeld, um Boden gutzumachen

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Vor dem fünftletzten Gruppenligaspieltag am Sonntag finden am Donnerstagabend zwei Nachholpartien statt. Für die bereits abgestiegenen FCA Darmstadt und FSV Riedrode ist schon der erste „Ersatz“ gefunden. Dank einem 2:1 bei der SG Riedrode am letzten Sonntag steht frühzeitig fest, dass der SV Unter-Flockenbach Meister der KOL Bergstraße wird und nach nur einem Jahr Abstinenz in die Gruppenliga zurückkehrt. 

Nachholspiele

TSV Lengfeld – Sportfreunde Heppenheim 

Do 27.04. 19.30

Kaum zu glauben, aber wahr: Vier Wochen vor dem Saisonende wird erst mit diesem Nachholtermin die Vorrunde offiziell beendet. Die Erstausgabe Anfang November 2016 wurde in der 50. Minute nach starken Regenfällen wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgebrochen. Bitter für Lengfeld, weil der TSV zu diesem Zeitpunkt 4:1 in Front lag und die Punkte eigentlich schon im Sack lagen. Nun nehmen die abstiegsgefährdeten Otzberger zweieinhalb Wochen vor dem Rückspiel den zweiten Anlauf, um die Sportfreunde mit leeren Händen nach Hause zu schicken. Einfacher ist die Aufgabe mit Sicherheit nicht geworden. Heppenheim verpasste am zurückliegenden Sonntag nur mit viel Pech den vierten Sieg in Folge (bei der SG Unter-Abtsteinach erst in der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich kassiert) und könnte im Erfolgsfall (also der Einfuhr von drei Zählern) Tuchfühlung nach ganz oben aufnehmen.

FC Fürth – Germania Ober-Roden 

Do 27.04. 20.00 – Hinspiel 3:2

Das zweite Nachholmatch am Donnerstagabend bietet der einzig ungeschlagenen Mannschaft in diesem Jahr, den Angriff auf die Tabellenspitze zu forcieren. Nach fünf Auftaktsiegen ließ Ober-Roden aufgrund zweier Unentschieden zuletzt Punkte liegen und bleibt dennoch wegen den wenigsten ausgetragenen Spielen aller Aufstiegskandidaten der „heimliche Tabellenführer“ (die weiteren Hängepartien steigen jeweils zu Hause am 3. Mai gegen Biebesheim und am 10. Mai gegen Birkenau). Den Germanen, die am kommenden Sonntag ihren spielfreien Status „absitzen“, sollte aber bewusst sein, dass die aktuelle Hürde im Odenwald sehr hoch ist. Fürth verlor zwar seine beiden vergangenen Begegnungen und ist deshalb immer noch nicht aus dem Abstiegsschneider, aber vor dem heimischen Publikum sicherlich in der Lage, den Favoriten zu ärgern und Big Points für den Ligaverbleib zu landen. 

 

30. Spieltag

VfL Michelstadt – SV 07 Nauheim

So 30.04. 15.00 – Hinspiel 1:3

War die 1:3-Heimniederlage gegen Walldorf der Knockout für Michelstadt im Aufstiegskampf? Vieles spricht dafür, da Position Eins neun Zähler entfernt ist und Ober-Roden noch einige Nachholverpflichtungen in petto hat. Dem VfL bleibt nichts anderes übrig, als mit einer Siegesserie bis zum Kehraus die Theorie aufrecht zu erhalten. Nauheim reist allerdings mit breiter Brust an. Zehn Punkte aus den vergangenen vier Spielen verscheuchten zunächst einmal das Abstiegsgespenst von der Schwarzbach. Gegen die 07er spricht vor der Tour in den Odenwald allerdings ihre „Auswärtsphobie“. Wahrend man in der Heimtabelle aktuell das Nonplusultra darstellt, geht fern der Heimat von wenigen Ausnahmen abgesehen herzlich wenig.

Rot-Weiß Walldorf – TSV Höchst

So 30.04. 15.00 – Hinspiel 1:4

Walldorf „is back“: So könnte man die in Michelstadt praktizierte Ergebnisrenaissance (3:1) nach zuvor fünf sieglosen Auftritten des Herbstmeisters einstufen. Weil gleichzeitig Ober-Roden und Unter-Abtsteinach keine „Dreier“ einfuhren, sind die Rot-Weißen trotz der am meisten absolvierten Spiele wieder voll im Aufstiegsgeschäft involviert. Jetzt hoffen sie, dass auch an der Okrifteler Straße wieder der Knoten platzt. Lediglich ein Tor und ein Punkt aus den letzten drei Heimpartien ist selbstredend eine mehr als dürftige Wohnzimmerbilanz für einen Beförderungskandidaten. Der Anfang für eine Besserung wurde am Dienstagabend gemacht: 4:0 im Halbfinale gegen den Ligarivalen Olympia Biebesheim und Erreichen des Endspiels am 1. Mai gegen Verbandsligist SV Geinsheim). Gegen Höchst gelten die Doppelstädter dennoch nicht unbedingt als haushoher Favorit, denn der TSV benötigt noch etwas Proviant für den endgültigen Ligaverbleib und rollte mit dem besten Gruppenligaknipser Rico Blecher an.

FCA Darmstadt – VfL Birkenau

So 30.04. 15.00 – Hinspiel 2:11

Schau an: Im vierzehnten Saisonversuch konnte der FC Arheilgen seine treuen Fans mit dem ersten Punkteintrag am Gehmerweg beglücken (0:0 gegen Lengfeld). Das könnte den bereits feststehenden Absteiger motivieren, im vierten Heimmatch hintereinander ein weiteres Erfolgserlebnis nachzulegen und sich für das zweistellige Hinspieldebakel zu revanchieren. In den vergangenen Wochen kristallisierte sich immer mehr heraus, dass Birkenau den FCA auf dem Weg zurück in die Kreisoberliga begleiten muss. Der VfL trägt die rote Laterne des Rückrundenklassements. Die letzten sechs Spiele wurden allesamt vergeigt, weshalb der Rückstand zum rettenden Ufer fast uneinholbare Dimensionen angenommnen hat. Im Treffen der beiden „Ligaschießbuden“ (zusammen 195 Gegentore!) ist es für die Gäste praktisch die finale Chance für ein Wendemanöver.

Olympia Biebesheim – TSV Lengfeld

So 30.04. 15.00 – Hinspiel 1:1

Biebesheim „verschenkte“ am vergangenen Sonntag beim 2:2 in Lampertheim zwei Punkte, weil man kurz vor Torschluss den unnötigen Ausgleich hinnehmen musste. Dennoch ist der Klassenerhalt nach einer klasse Einstiegssaison, die auch das 0:4 am Dienstag im Kreispokal bei RW Walldorf wenig trübt, so gut wie perfekt. Dagegen fahndet der TSV noch nach einer Gruppenligavertragsverlängerung. Falls fünf Vereine ins Abstiegsgras beißen, zittert Lengfeld (vor dem Donnerstagseinsatz gegen Heppenheim) auf der ersten Stelle, die den Absturz zur Folge hat. Eine bessere Momentaufnahme verpassten die Otzberger, weil sie als erstes Team in dieser Spielzeit nicht in Arheilgen gewinnen konnten (0:0). 

Sportfreunde Heppenheim – SV Münster

So 30.04. 15.00 – Hinspiel 4:2

Genau wie Lengfeld darf Heppenheim in dieser Woche zweimal auflaufen und könnte bei optimalen Renditeverbuchungen noch einmal ernsthaft in den Aufstiegskampf eingreifen. Münster kann nahe der Starkenburg befreit aufspielen. Der Aufsteiger imponiert fortan, wie er seine personellen Probleme kompensiert und fleißig Punkte hortet. Lohn für diese Stärke ist der ausgezeichnete sechste Tabellenplatz, dank dem der SVM die Planungen für das nächste Gruppenligajahr ohne jeglichen Druck vorantreiben kann.

TSG Messel – SG Unter-Abtsteinach

So 30.04. 15.00 – Hinspiel 0:2

In Seckmauern fielen den TSG-Protagonisten am letzten Spieltag wohl einige Steine vom Herzen. Durch den 4:2-Erfolg bei einem direkten Kontrahenten sprang Messel wieder auf die definitiv sichere Seite und kann sich relativ sicher sein, dass die vier „Tabellenschlusslichter“ abgehängt sind. Weil es aber auch noch einen fünften Verein erwischen kann, ist man noch lange nicht am Ziel. Für beide Kontrahenten steht im Dunstkreis der Grube ergo einiges auf dem Spiel. Unter-Abtsteinach zählt zu den drei Toppfavoriten für Meisterschaft bzw. Aufstieg. Alles deutet auf ein Kopf an Kopf – Rennen mit Walldorf und Ober-Roden bis zum Showdown am 28. Mai hin.

FSV Riedrode – TSV Seckmauern  verlegt auf Mi 03.05.

FC Fürth – TV Lampertheim verlegt auf Do 18.05.

Spielfrei: Germania Ober-Roden

 

Letzte Änderung amMittwoch, 26 April 2017 21:34
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