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Gruppenliga Darmstadt

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Kann der SV Münster den Branchenführer stoppen? - Alsbach empfängt Höchst

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Nach der Osterpause läutet die Gruppenliga den Endspurt ein. Fünf Runden sind noch zu gehen und die Entscheidungen nahen. Im Aufstiegsrennen ragt am kommenden Sonntag das Duell zwischen Spitzenreiter SV Unter-Flockenbach und dem Tabellenvierten SV Münster heraus. Thriller für den Klassenerhalt sind in Heppenheim (gegen Nauheim) und Georgenhausen (gegen ET Bürstadt) zu erwarten.

Drei Siege aus fünf Partien benötigt der SV Unter-Flockenbach noch, um aus eigener Kraft respektive unabhängig vom Konkurrenzabschneiden als neuer Meister über die Ziellinie zu laufen. Sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf das gleichauf rangierende Duo Ginsheim II/Alsbach. Neun sind es zum viertplatzierten SV Münster, der sich nun die Spitzenspielehre im Gorxheimertal gibt. Der anreisende SVM könnte also im Falle eines Auswärtstriumphes das Titelrennen wieder spannender gestalten und seine eigenen Aufstiegsambitionen wahren.

Mit einem Auge werden der VfB Ginsheim II (läuft beim abstiegsgefährdeten, aber aufgrund lediglich einer kassierten Niederlage aus den letzten sechs Begegnungen aktuell durchaus erfolgreichen FC Fürth auf, der ab der nächsten Saison von Frank Mucha als Nachfolger von Thorben Schmidt gecoacht wird) und der FC Alsbach (am heimischen Hinkelstein gegen den unberechenbaren TSV Höchst) den Parallelhit Erster contra Vierter verfolgen. Priorität hat allerdings die eigene schwere Aufgabe, die hier wie da alles andere als einen einfach zu bewältigenden Spaziergang verspricht.

„Gott sei Dank kicken wir zu Hause“ könnten die Fans des SKV Büttelborn theoretisch denken. Während ihre Mannschaft in den vergangenen fünf Auswärtsmatches leer ausging, gewann sie die letzten drei Auftritte im eigenen Wohnzimmer – und das sogar immer mit mindestens drei Toren Unterschied. Diese Stärke soll nun auch gegen den VfR Fehlheim greifen, damit der angepeilte Klassenerhalt wieder ein Stückchen näher rückt. Allerdings hat der Gast aus dem Bensheimer Stadtteil seine direkt nach der Winterpause grassierende Schwächephase längst überwunden und sammelte aus den zurückliegenden sechs unbezwungenen Darbietungen  stattliche vierzehn Zähler.

Der TSG Messel sollte bewusst sein, dass man sich prinzipiell kaum noch Ausrutscher erlauben darf, wenn man den Klassenerhalt noch auf den finalen Saisonmetern bewerkstelligen möchte. Vor allem für die nächste Aufgabe gegen den VfL Michelstadt zählt eigentlich nur ein „Dreierergebnis“ – so wie in den letzten drei Heimspielen vorexerziert. Der vierte Sieg en block im Dunstkreis der Grube ist für die unter dem Strich zitternde TSG fast schon Pflicht.

Während die Gruppenligaflamme vom abgeschlagenen Schlusslicht SG Einhausen vor dem Gastspiel beim FC Bensheim schon erloschen ist, fightet der TSV Lengfeld noch verbissen für eine Versetzung und hofft, hierfür bei Türk Gücü Rüsselsheim etwas zu reißen. Die direkten Knaller der Gefahrenzone führen die KSG Georgenhausen und Eintracht Bürstadt sowie die Sportfreunde Heppenheim und den SV Nauheim (Christian Lang legt zum Saisonende sein Traineramt bei den 07enern nieder) zusammen. Keine Frage, dass in diesen so gern apostrophierten „Endspielen“ Big Points auf der Agenda stehen und gute Nerven von Nöten sind.

Alle Partien vom 30. Gruppenligaspieltag:

So 28.04. 15.00

FC 07 Bensheim – SG Einhausen (Hinspiel 2:2), Sportfreunde Heppenheim – SV 07 Nauheim (0:2), SKV Büttelborn – VfR Fehlheim (0:5), KSG Georgenhausen – Eintracht Bürstadt (1:3), Türk Gücü Rüsselsheim – TSV Lengfeld (1:3), FC Alsbach – TSV Höchst (1:2), TSG Messel – VfL Michelstadt (0:2), SV Unter-Flockenbach – SV Münster 15.30 (2:0), FC Fürth – VfB Ginsheim II 15.30 (0:6)

 

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