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Gruppenliga Darmstadt

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FC Bensheim betritt „unbekanntes Terrain“ – FC Alsbach empfängt Titelmitfavorit

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Nach dem organisatorisch geglückten Wiederbeginn (im Vergleich zu vielen anderen Klassen keine einzige Spielabsage) hofft die Gruppenliga, auch den zweiten Saisontermin fristgerecht abzuwickeln. Alle neun Partien steigen am Sonntag und bilden den Auftakt von fünf Spieltagen im Verlauf der nächsten vierzehn Tage. 

Die Spieler der achtzehn Vereine erwartet also von Mitte bis Ende September ein Höchstmaß sportlicher Beanspruchung, die es gut zu dosieren gilt. Am Sonntag geht das Darmstädter Kickoberhaus zunächst einmal (hoffentlich kompakt) in die Spielzeitrunde Nummer Zwei. Sieben Klubs bietet sich die Möglichkeit, mit dem Optimum von sechs Punkten in die englischen Wochen zu marschieren, während der restliche Pulk natürlich einen Fehlstart unbedingt vermeiden möchte.

Lediglich im Derby Eintracht Bürstadt vs. FSG Riedrode stehen sich zwei Gewinner der Auftaktrunde gegenüber. Für Spannung ist im Vorfeld des Nachbarschaftsvergleichs also reichlich gesorgt. Realistische  Chancen, den zweiten Sieg einzufahren, werden dem SV Nauheim (zu Hause gegen Türk Gücü Rüsselsheim) und dem TSV Höchst (beim SKV Büttelborn) zugeschanzt.

Auch der FC Bensheim könnte sich als perfekter Starter herauskristallisieren. Addiert man die Vorsaison hinzu, ist das Team von Elton Da Costa seit siebzehn Ligabegegnungen unbezwungen. Nach dem mühevollen 2:1 über den TSV Lengfeld gastiert der FCB nun erstmals in seiner Historie beim FV Mümling-Grumbach, der auf diesem Fußballniveau seine Heimpremiere feiert. Der Neuling aus dem Odenwald hat beim Debüt in Geinsheim bereits seine erste kleine Ernte eingefahren (2:2) und wird mit Sicherheit alles dran  setzen, auch im eigenen Wohnzimmer zu punkten.

Das relativ unglückliche 2:3 bei der FSG Riedrode muss der FC Alsbach schnellstens verarbeiten, denn mit SG Langstadt/Babenhausen wartet im ersten Heimmatch am Hinkelstein schon der nächste dicke Brocken auf das Team von Sebastian Heß. Der letztjährige Aufsteiger (zum Saisonbeginn 4:2 gegen Büttelborn) zählt ebenfalls zum engeren Kandidatenkreis für einen Beförderung Richtung Verbandsliga.

Nach dem Prolog-Coup gegen den hoch dotierten VfR Fehlheim (3:1) hofft der VfR Groß-Gerau in Heppenheim auf den nächsten Comeback-Streich. Der beim Neuling unterlegene Bensheimer Stadtteilklub fahndet indes nach einer prompten Wiedergutmachung und visiert im Heimduell gegen Hassia Dieburg den saisonalen Debützugewinn an. Dafür muss die alt gewohnte VfR-Heimstärke greifen (in der kompletten letzten Runde bis zum „Lockdown“ ohne Niederlage zu Hause).

Das in der zurückliegenden Spielzeit über weite Strecken dargebotene „Kanonenfutter-Image“ des TSV Lengfeld gehört der Vergangenheit an. Beim vermeidbaren 1:2 in Bensheim untermauerten die Otzberger, dass heuer wieder mit ihnen zu rechnen ist. Gegen den anreisenden Wiederaufsteiger FC Fürth will der TSV nun die ersten Saisonfrüchte horten. Den gleichen Plan verfolgt auch der FC Arheilgen. Beim 0:4 in Höchst landete der hoch dotierte Gruppenligarückkehrer unsanft auf dem Boden der Tatsachen. Daher herrscht vor der Konfrontation am Gehmerweg gegen den SV Geinsheim schon ein gewisser Zugzwang.

Alle Gruppenligapartien vom 2. Spieltag

So 13.09. 15.30

SV 07 Nauheim – Türk Gücü Rüsselsheim 15.00, FC Alsbach – SG Langstadt/Babenhausen 15.00, FV Mümling-Grumbach – FC 07 Bensheim 15.00, VfR Fehlheim – Hassia Dieburg 15.00, Eintracht Bürstadt – FSG Riedrode, SKV Büttelborn – TSV Höchst, FCA Darmstadt – SV Geinsheim, TSV Lengfeld – FC Fürth, Sportfreunde Heppenheim – VfR Groß-Gerau

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