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Kreisliga A Darmstadt

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Erzhausen als Verlierer des Tages - Traisa, Gräfenhausen und Nieder-Ramstadt siegen

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Der SV Erzhausen kann sich als Verlierer des Spieltages fühlen, nach dem man am Ende knapp mit 4:3 beim Spitzenreiter unterlag und die Konkurrenten aus Traisa, Gräfenhausen und Nieder-Ramstadt siegreich vom Platz gingen. Fünf Punkte beträgt damit nun der Vorsprung auf den Relegationsplatz. An der Spitze liegt weiter Germ. Pfungstadt mit zwei Punkten vor Hellas  und weiteren zwei vor Roßdorf. Vierter ist die TSG 1846mit 50 Punkten. Abreißen lassen müssten Vikt. Griesheim (49 ) und Brandau (46).


FC Alsbach II : SV Traisa II 3:8
TSG 46 Darmstadt : KSG Brandau 6:3
DJK/SSG Darmstadt : TSV Nieder-Ramstadt 1:2
SKG Roßdorf : Germ. Eberstadt 3:1
VfR Eberstadt: Hellas Darmstadt 1:5
SKG Gräfenhausen : SV Croatia Griesheim 3:2
FC Ober-Ramstadt : SC Vikt. Griesheim II 1:1
RSV Ger.Pfungstadt : SV Erzhausen 4:3

FC Alsbach II : SV Traisa II 3:8
Beide Teams agierten zu Beginn offensiv. Nach einer Viertelstunde staubte Zöllner einen Dettelbach-Schuss zur Führung für die Gäste ab. Nur fünf Minuten danach das 0:2 als Dettelbach einen Strafstoß verwandelte und nach einer halben Stunde das 0:3 erneut durch Zöllner. Alsbach gab sich nicht auf und kam in der 33. Minute zum 1:3 als Rubulino einen Antritt ins lange Eck erfolgreich abschloss. Mosler nur vier Minuten später per Kopf zum 2:3. Mit seinem dritten Treffer vor der Pause markierte  Zöllner das 2:4. Es dauerte bis zur 70. Minute ehe Dettelbacher erneut vom Punkt traf. Zuvor sah der Alsbacher di Sciascio die roten Karte. Danach hatte Traisa trotz des 3:5 durch Mosler (FE 83.) leichtes Spiel und konnte druch Klein und von Nida noch auf 3:8 erhöhen.
TSG 46 Darmstadt : KSG Brandau 6:3
Die KSG Brandau unterlag auch sein zweites von drei Spitzenspielen hintereinander und muss den Abstand auf den zweiten Platz auf sieben Punkt anwachsen lassen. Die TSG wieder kann diesen nach dem Erfolg auf drei Punkte halten.

DJK/SSG Darmstadt : TSV Nieder-Ramstadt 1:2
Einen wichtigen Dreier landeten die Gäste im Kampf gegen den Abstieg und ziehen dien DJK/SSG in diesen mit nur vier Punkten Vorsprung in diesen noch hinein. Nach einer 0:1 Pausenführung druch Alexsandrov glich Gerlitz diese vier Minuten nach der Pause aus. Dogru markierte eine Viertelstunde vor dem Ende den 1:2 Siegtreffer.

SKG Roßdorf : Germ. Eberstadt 3:1
Die SKG Roßdorf bleibt mit einem Spiel mehr an den beiden Führenden mit zwei bzw. vier Punkten Rückstand dran. Gegen Germ. Eberstadt siegte man am Ende mit 3:1.  Osssable traf nach gut einer halben Stunde zur SKG Führung. Nach der Pause konnten die Hausherren direkt nachlegen und Weyrauch erhöhte auf 2:0. Eberstadts Routinier Frisch verkürzte in der 54. Minute. Kurz vor dem Ende ein Plartverweis für Eberstadt und in der 5. Minute der Nachspielzeit dann der 3:1 Endstand durch Euphramidis.

VfR Eberstadt: Hellas Darmstadt 1:5
Nach den Erfolgen der letzten Wochen musste der VfR wieder eine Rückschlag einstecken und liegt nur noch einen Punkt für dem Relegationsplatz. Zwischen der 15. und 22. Minute gingen die Griechen durch Angelidis (15./22.) und Lamaruggine (19.) mit 3:0 in Führung. Caylak konnte nach einer halben Stunde auf 1:3 verkürzen. Nach der Pause schraubte Hellas das Ergebnis durch Lamaruggine (69.) und Franz (84.) auf 1:5 in die Höhe. Die Griechen bleiben mit dem Sieg Spitzenreiter Pfungstadt auf den Fersen.

SKG Gräfenhausen : SV Croatia Griesheim 3:2
Die SKG siegte in einem durchwachsenen Spiel am Ende mit 3:2 und hat nach dem Sieg fünf Punkte auf den ersten Nichtabstiegsplatz ist allerdings punktgleich mit Nieder-Ramstadt und Traisa. Mit Sieg hat man auch nur vier Punkte Rückstand auf Croatia, die nun auch wieder in den Kreis der Relegationsplatzanwärter aufgenommen werden. Bereits nach sieben Minuten die SKG Führung durch Müller, die Croatia per Elfmeter in der 30. Minute egalisierte. In der 56. Minute die erneute Führung für Gräfenhausen durch Pipek. Die Kroaten brachten mit einem Eigentor die Gräenhäuser mit 3:1 in Front. Sieben Minuten vor dem Ende dann der 3:2 Endstand durch Farag.

FC Ober-Ramstadt : SC Vikt. Griesheim II 1:1
Nach Remis in Ober-Ramstadt muss Griesheim den Vorsprung auf die beiden Führenden auf sechs bzw. vier Punkte anwachsen lassen. Der FCO ging in der 28 Minute durch einen Treffer von Müller in Führung. Die Viktoria konnte durch ihren Goalgetter vom Dienst Stork nur noch den Ausgleich erzielen. Der FCO rangiert nach dem Remis auf dem 8. Platz.

RSV Ger.Pfungstadt : SV Erzhausen 4:3
Nach der vierzehntägigen Punktspielpause gab es gegenüber dem letzten Auftritt gegen Traisa II (4:1) eine personelle Anfangselfveränderung: Für Hakan Kilic begann Semi Mehari. Eigentlich sprinteten die Germanen optimal aus den Startlöchern. Toni Lo Vasco stocherte die Kugel im zweiten Anlauf zur frühen Führung über die Linie (9.). 120 Sekunden später entschied der Schiedsrichter zum Entsetzen der heimischen Fans (darunter der am frühen Morgen aus Siam zurückgekehrte und noch ein wenig am Jetlag leidende Thailandtross) nach einem normalen Zweikampfverhalten von Manu Meixner auf Strafstoß pro SVE. Neun von zehn Unparteiischen hätten diesen Elfer wohl nicht gepfiffen. Youssef Lamrabet interessierte das herzlich wenig und verwandelte vom Punkt zum schnellen Ausgleich. Die Egalisierung lähmte in ungeahntem und negativem Ausmaße den germanischen Aktionismus. Plötzlich landeten die einfachsten Bälle im Nirwana statt beim Mitspieler, während die Gäste immer mehr Morgenluft witterten und das Heft des Handelns an sich rissen. Das 1:2 durch Zirak Makonen war praktisch eine logische Folge. Erst in den finalen Minuten vor der Pause erarbeitete sich der Hausherr zwei, drei ordentliche Egalisierungsmöglichkeiten – ohne Erfolg. Mit der Einwechslung von Yilmaz Özcan versuchte Coach Talib neue Impulse für den zweiten Abschnitt zu übermitteln. Doch zunächst geriet der Favorit sogar noch deutlicher ins Defizit. Makonen vollendete einen überfallartigen Konter zum 1:3. Die dritte Saisonheimniederlage respektive vierte Rundenpleite nahm zu diesem Zeitpunkt also schon sichtbare Konturen an. Glücklicherweise initiierte das rasche Anschlussverfahren von Deniz Karaca einen frischen und dringend benötigten Zuversichtsschub. Nach einem Freistoß von Hamdi köpfte der Abwehrrecke die Pille in den Knick. Vier Minuten später wäre der Hoffnungsschimmer beinahe zur kurzfristigen Makulatur geschrumpft, wenn Keeper Kevin Dannenberg einen Kopfball aus kurzer Entfernung nicht mit einem sensationellen Reflex über die Latte gelenkt hätte. Während der restlichen Matchdauer baute der Hausherr nur noch auf die totale Angriffskarte. Immer der Gefahr eines wahrscheinlich entscheidenden Gegenstoßes konfrontiert, drängte der blau-weiße Platzhirsch mit einer blitzsauberen Moral auf die Wende. Erzhausens Schlussmann verhinderte dies zunächst, indem er Karacas Schuss und Hamdis Fallrückzieher entschärfte. Doch vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit war es dann soweit. Burazin wurde im Sechzehner von den Beinen geholt und der zweite Elfmeterpfiff dieser spannenden Auseinandersetzung war fällig. Manu Meixner übernahm die Verantwortung und jagte die Kugel zu seinem ersten Saisontor unhaltbar ins Netz. Jetzt wollte der Rasensportverein alles, zumal sich Erzhausen auch noch personell dezimierte (Ampelkarte für Frederic Schwanzer). Der Nachspielzeitsekundenzeiger zeigte 117 an, als Tamer Doganay im „Fünfer“ seinen Kameraden Hicham Hamdi erspähte und ihn mustergültig mit einer Kopfballablage bediente. Hamdi drückte den Ball zum 4:3 ein und ließ die SGD Arena beben (mit Ausnahme natürlich des enttäuschten Gästeanhangs). Noch waren die Glückshormone allerdings nicht endgültig spürbar, da der Schiedsrichter weitere fünf Minuten Zugabe drauflegte und noch einige brenzlige Situationen den RSV-Strafraum überschatteten. Aber Fortunas Gunst trug an diesem Nachmittag germanische Züge. So beendete der erlösende Schlussgong den Tanz auf der Rasierklinge und mündete im erleichterten „Zicke-Zacke“ am Mittelkreis.  www.rsv-germania.de

Letzte Änderung amSonntag, 03 April 2016 21:10
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