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Kreisliga A Darmstadt

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Spitzenteams siegen - Erfolge für beide Eberstädter Mannschaften

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In der Kreisliga A gaben sich die ersten Fünf keine Blöße und konnten ihre Spiele siegreich gestalten. Im direkten Kellerduell zwischen Gräfenhausen und dem VfR Eberstadt setzten sich die Gäste durch. Der Konkurrent aus Erzhausen verpassten es aus der Gräfenhäuser Niederlage Kapital zu schlagen und unterlag beim FC Alsbach II. Die weiteren Kellerkinder aus Traisa und Nieder-Ramstadt unterlagen ebenfalls.

SG It.Weiterst/Schneppenh II : SC Vikt. Griesheim II 0:11
Wenn die der beste Angriff auf die schlechteste Defensive trifft gab es reichlich Tore. Elf an der Anzahl gelangen dem SCV und liegen damit weiter auf dem 4. Platz.

FC Alsbach II : SV Erzhausen 3:1
Der FC Alsbach II wahrte sich die Chance auf den Klassenerhalt, hat aber weiter noch acht Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Die Gäste konnten nur kurz den Sieg der Alsbacher in Frage stellen und verpassten es von der Niederlage der Konkurrenten Kapital zu schlagen. Nach 25 Minuten köpfte Götze eine Hermann Ecke zur FCA Führung in die Maschen. Rubolino konnte in der 64. Minute auf 2:0 erhöhen, als sein Schuss flach ins lange Eck einschlug. In der 69. Minute dann der Anschlusstreffer durch Bubalo und acht Minuten vor dem Ende der Endstand durch Schäfer .

Germ. Eberstadt : KSG Brandau 3:1
Nach der Niederlage in Eberstadt sind die Chancen auf den Brandauer Traum mit neun Punken Rückstand dahin. Muth traf für die Hausherren bereits in der 14 Minute zur Führung. Es dauerte bis zu 71. Minute bis Dag auf 2:0 erhöhen konnte. Catta dann drei Minuten vor dem Ende mit dem 3:0. Ergebniskosmetik nur eine Minute später durch Vanasco.

SKG Roßdorf : SV Traisa II 6:1
Eine klare Sache war das Traisaer Gastspiel in Roßdorf. Nach einer 2:0 Pausenführung durch Treffer von Enzmann (32.) und Euphraimidis (35.) schraubten Groß (56.) und erneut Euphraimidis (60.) das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe. Förster in der 66. Minute mit dem Anschlusstreffer. Mit seinen vierten und fünften Treffer stellte Euphraimidis das 6:1 her. Traisa profitierte von der Niederlage von Gräfenhausen und Erzhausen und hat weiter einen bzw. drei Punkte Vorsprung.

TSG 46 Darmstadt : TSV Nieder-Ramstadt 4:1
Die TSG 1846 war gewarnt und so ging es auch torlos in die Pause. Hundt (59.) und Schmidtner (61.) knackten den Nieder-Ramstädter Abwehrriegel und mit Adedokuns Elfmetertreffer zum 3:0 war das Spiel erledigt. Hundt konnte in der 77. Noch auf 4:0 erhöhen, ehe Müller in der 90. den Ehrentreffer erzielte.

SKG Gräfenhausen : VfR Eberstadt 3:5
Einen wichtigen Auswärtsdreier landete der VfR Eberstadt, der mit dem Sieg jetzt sechs Punkte auf den direkten Abstieg hat. Bereits zur Pause führe die Kurt-Elf durch Treffer von Lehmann (6./28.) und Softic (25./45.) mit 0:4. Nach der Pause traf Pipek dreimal für die SKG. Wypior war für den fünften Eberstädter Tor zum zwischenzeitlichen 1:5 verantwortlich.

FC Ober-Ramstadt : Hellas Darmstadt 2:5
Der Spitzenreiter konnte eine 2:1 Pausenrückstand noch in ein 2:5 drehen.  Theodoridis in der 7. Minute mit der Führung für die Gäste, die Kuhl (10.) und Tchikahane (13.) drehten die Partievor der Pause. Pertsinidis konnte in der 54. den Ausgleich markieren. Gottstein (70./79.) und Pertsinidis (82.) machten den Hellas Sieg dann perfekt.

RSV Ger.Pfungstadt : SV Croatia Griesheim 6:2
Der RSV Germania 03 Pfungstadt hat sich am Sonntagnachmittag für den vor einer Woche erlittenen Riss der Erfolgserie rehabilitiert und kanzelte letztendlich souverän den SV Croatia aus Griesheim mit 6:2 ab.
Nur in der Phase nach dem 1:0 stand der Heimsieg kurzfristig auf der Kippe, als die Kroaten drei gute Chancen hatten und dem Ausgleich gefährlich nahe waren. Ein Eigentor transportierte dann das nötige Sicherheitskonzept in die Reihen des Hausherren, der vor allem spielerisch eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem  Vorwochendämpfer an den Tag legte. Nach dem Seitenwechsel machte der Rasensportverein dann Nägel mit Köpfen und entschied dank einem Doppelschlag von Delano Elbers schnell die Partie. Beim Kehraus hätte der Schiedsrichter theoretisch auch einen finalen Score von 11:4 auf dem Spielberichtsbogen eintragen können.
Teils freiwillig und teils gezwungen (Jochen Thoma fiel z.B. verletzt aus) änderte Coach Ben Talib seine Startelf auf vier Positionen. Die mit einem Trauerflor für den verstorbenen Uwe Hinz (ihm wurde vor dem Kick-off in einer bewegenden Schweigeminute gedacht) auflaufenden Germanen erwischten einen Auftakt nach Maß. Nach einem weiten Ball setzte sich Semi Mehari konsequent durch und behielt in einer Eins gegen Eins - Situation mit dem Croatia – Schlussmann die Nerven, indem er die Kugel eiskalt einschweißte.
Doch wie schon in den vergangenen Heimpartien wandelte die Führung auf dünnem Eis. Diesmal hielt sie allerdings stand, weil die Kroaten binnen zehn Minuten dreimal knapp die Egalisierung verpassten. Ein Klaus Fischer – Gedächtnisfallrückzieher zischte knapp über den Kasten (11.), ein Schuss klatschte vom Innenpfosten ins Feld zurück (15.) und den dritten Versuch vereitelte Keeper Kevin Dannenberg per Glanzparade (20.).
Das war es dann aber auch schon mit der Gästeherrlichkeit. Fortan kombinierten sich die Germanen immer gefälliger in den gegnerischen Sechzehner. Zunächst drehte der RSV den „Aluminiumrückstand“ in ein 2:1 (Toni Fili und Deniz Karaca scheiterten an Latte oder Pfosten), ehe ein Griesheimer unfreiwillig die Vollstreckung des während dieser Periode förmlich in der Luft liegenden 2:0 übernahm und eine scharfe Hereingabe von Mehari vor dem lauernden Hicham Hamdi  ins eigene Tor bugsierte.
Die kroatischen Hoffnungen auf eine Kehrtwende in der zweiten Hälfte platzten dann rascher wie eine Seifenblase. Der für Hamdi (musste wegen einer Zerrung seinen Platz im Sturmzentrum räumen) noch im ersten Abschnitt eingewechselte Delano Elbers schnürte innerhalb von 120 Sekunden einen persönlichen Doppelpack und entzog dem Match beizeiten die Spannung. Zunächst tankte er sich in den Strafraum und zwirbelte die Pille ins lange Eck und kurz darauf musste er nach einer Ablage von Lo Vasco praktisch nur noch den Fuß hinhalten. Damit war der Käse in der SGD Arena gegessen. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf bediente Marijan Burazin mustergültig seinen Teamkollegen Fili und dieser erzielte mit einem platzierten Flachschuss das 5:0. Angesichts des deutlichen Resultats schlichen sich nun einige Unkonzentriertheiten in der Defensivarbeit ein, was den Gästen ihr erstes Erfolgserlebnis ermöglichte. Mit Mario Bamberger stellte ein weiterer „Joker“ den alten Abstand wieder her. Per „Hackentunnel“ düpierte er erst seinen Gegenspieler und suchte dann den Abschluss. Der Ball wäre allerdings nie im Netz gelandet, wenn ein Griesheimer Abwehrakteur nicht als Bande fungiert hätte. Das „Flippertor“ war die letzte RSV-Einlochung an diesem Nachmittag. Den Schlusspunkt markierte Ex-Germane Razan Farag, der noch einmal Ergebniskosmetik für seine Farben betreiben durfte.
Nach dem zweithöchsten Rundendreier hat sich für die Schützlinge von Ben Talib tabellarisch nichts verändert. Auch die Nebenbuhler im Aufstiegskampf siegten unisono, so dass fortan Rang Zwei mit einem Punkt Rückstand auf den Platz an der Sonne in der Bilanz steht. Den hält Hellas Darmstadt inne, der die Germanen nun am kommenden Sonntag (24.04.) zum absoluten Showdown der Kreisliga A empfängt.

Letzte Änderung amSonntag, 17 April 2016 22:11
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