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Kreisliga B Darmstadt

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Rückkehr zu alter Stärke gegen Jena - Defensive stabilisieren und Punkte einfahren

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ImageDen Ärger über die Niederlage in Braunschweig hat Sportmanager Andreas Möller bereits verdaut. "Solche Spiele gehören zum Lernprozess einer jungen Mannschaft dazu. Entscheidend aber ist eins: Wenn man hinfällt, muss man auch wieder aufstehen." Das erwartet der Sportmanager der Offenbacher Kickers von der Mannschaft schon am Samstag im Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena. Und auch Trainer Hans-Jürgen Boysen ist davon überzeugt, dass sein Team nach einer "engagierten und konzentrierten" Trainingswoche gegen die Thüringer eine entsprechende Reaktion zeigen wird. "Am Samstag müssen drei Punkte her, egal wie!," fordert er.


Nach einem guten Saisonstart mit 5 Punkten aus den ersten 3 Spielen und dem Einzug in die zweite Runde des DFB-Vereinspokals ist der OFC zuletzt etwas vom Erfolgsweg abgekommen. Das habe zuletzt auch am Defensivverhalten gelegen. "Wir haben 8 Tore in den letzten 3 Spielen kassiert, das ist eindeutig zu viel. Wir müssen die Defensive wieder stabilisieren. Das war in der Vorbereitung und in den ersten Spielen unsere große Stärke," so Boysen. Mit dem FC Carl Zeiss Jena kommt ein angeschlagener und gerade deshalb ein gefährlicher Gegner auf den Bieberer Berg. Nach der 0:6-Klatsche zuletzt gegen den VFB Stuttgart II wurde Trainer Henning Bürger entlassen, am Samstag wird Co-Trainer Mark Zimmermann auf der Bank sitzen. Ein Nachfolger von Bürger soll zu Beginn der nächsten Woche präsentiert werden. Die Turbulenzen in Jena interessieren Boysen jedoch nicht. "Die Situation dort darf uns nicht beeinflussen. Wir müssen unsere Linie konsequent durchziehen und am Samstag von Anfang an zeigen, wer Herr im Haus ist", sagt er. Verzichten muss Boysen dabei weiterhin auf Marc Heitmeier, der zum Ende dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wird. Für Maik Schutzbach kommt ein Einsatz noch zu früh. Fehlen wird auch Daniel Endres, der in dieser Woche an der Leiste operiert wurde. Doch die Liste der verletzten Spieler wird immer kürzer, sehr zur Freude von Boysen, dem sich somit wieder mehr Alternativen bieten. "Wir müssen abstellen, dem Gegner zu Torchancen zu verhelfen, stattdessen sollten wir uns endlich für unsere eigene Arbeit wieder selbst belohnen", sagt Boysen.

Mit dem Engagement und der Laufbereitschaft war er zuletzt auch in Braunschweig zufrieden. Selbst nach dem deutlichen Rückstand habe seine Mannschaft weiter nach vorne gespielt und sich zu wehren versucht. "Die Jungs sind gedanklich voll auf der Höhe und erfüllen im Training alle Vorgaben. Sie sind willig, wir brauchen jetzt nur einfach mal wieder ein Erfolgserlebnis." Um nichts dem Zufall zu überlassen, hat Boysen jetzt sogar die Nachmittagseinheiten vorverlegt. Wie am Spieltag beginnt das Training ab sofort immer um 14 Uhr. "Vielleicht fördert das die Konzentrationsfähigkeit der Spieler."
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