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Kreisliga D Darmstadt

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KLD DA: Traisa folgt Eberstadt in die Kreisliga C

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Dank eines 6:0 über Nieder-Ramstadt steht der SV Traisa vier Spieltage vor Saisonende als zweiter Aufsteiger in der Kreisliga D fest und folgt dem VfR Eberstadt in die Kreisliga C.


Traisa hat 12 Punkte Vorsprung auf den drittplatzierten TUS Griesheim. Bei noch 4 ausstehenden Spieltagen und einer um 45 Treffer bessere Tordifferenz ist der SV TRaisa praktisch nicht mehr von seinem zweiten Platz zu verdrängen.

Spitzenreiter VfR Eberstadt besiegte den TSV Braunshardt mit 6:0 und behauptete seinen Vorsprung und seine Ambitionen den Meistertitel perfekt zu machen.

Der 3:0 Auswärtserfolg von TuS Griesheim bei Eiche Darmstadt konnte nicht zu einer Verringerung des Abstands auf Traisa beitragen, aber der 3. Platz konnte gegen TSG 1846 Darmstadt (4:3 in Gräfenhausen) behauptet werden. Die spielfreien Roßdörfer mussten ihren fünften Platz an Messel abgeben, die Rohrbach mit 10:1 deklassierten. Eberstadt II verbesserte sich nach dem 3:0 gegen Brandau auf den zehnten Platz. Verbessern konnte sich auf GW Darmstadt mit dem 4:2 bei Hellas Darmstadt. Schlusslicht Bursa unterlag Eschollbrücken mit 6:1.


VfR Eberstadt - TSV Braunshardt 6:0
TSV unterliegt beim Spitzenreiter erwartet deutlich 0:0 – so endete das Hinspiel im Oktober des vergangenen Jahres zwischen dem Krösus und unangefochtenen Spitzenreiter der Liga, dem VfR Eberstadt und dem TSV Braunshardt, was gleichbedeutend mit einer Sensation war. Dass sich eine neuerliche Überraschung aus Braunshardter Sicht nicht wiederholen würde, damit rechnete beim Tabellenachten im Vorfeld niemand. Im Duell David gegen Goliath hielten die Braunshardter die erste Viertelstunde überraschenderweise gut mit, was zu einem ausgeglichenem Spiel führte. Erst als man dem Tabellenführer des VfR nach 18 Minuten, bedingt durch einen vermeidbaren Fehler in der eigenen Spielhälfte, zum Führungstreffer regelrecht einlud, nahm die Partie den erwarteten Verlauf. Wobei: Es wäre falsch zu behaupten, dass Braunshardt sich seinem Schicksal nicht erwehrte, sie verkauften ihre Haut sogar äußerst teuer gegen die bereits aufgestiegenen Geißenhenker. Insbesondere Willi Brown kämpfte beherzt um jeden Ball, stemmte sich mit Einsatzwillen gegen die ihm zumeist technisch überlegenen Gegenspieler. Es sah lange Zeit so aus, als ob die „Bräuschter“ mit einem knappen Resultat den Gang in die Kabinen anstreben würden, jedoch brachten sie sich selber um die verdienten Früchte ihrer Arbeit eines knappen Rückstandes. Gleich zweimal zeigte der Unparteiische auf den Strafstoßpunkt, zweimal konnten Eberstadts Bemühungen die Führung auszubauen im Strafraum nur mit unfairen Mitteln unterbunden werden. Sowohl bei dem Strafstoß in der 34., als auch bei dem in der 42. blieb Schlussmann Carsten Vaupel ohne jegliche Abwehrmöglichkeit. Die zweite Hälfte bestand vornehmlich aus Einbahnstraßenfußball in Richtung TSV-Gehäuse, wobei sich Braunshardts Nummer eins oftmals mit Paraden gegenüber Eberstadts Angriffsmaschinerie auszeichnen konnte und eine höhere Niederlage bereits zu einem frühen Zeitpunkt zu verhindern wusste. Tapfer verteidigten die in blau spielenden Gäste den drei Tore Rückstand gegen das Anrennen des VfR – allerdings nur bis zur 57. Minute, als der Ball zum vierten Mal im Kasten der Gäste einschlug. Gegentreffer fünf und sechs fielen schließlich nach 66 bzw. 83 Minuten, was auch resultattechnisch die erwartete Lehrstunde wiederspiegelte. Immerhin hatte nach einem feinen Hackentrick des zurückgekehrten Salvatore Modafferi noch Toufik Fechtali die Möglichkeit zur Ergebniskosmetik, doch sein Schuss strich am von ihm aus gesehenem Torpfosten um einen Meter vorbei, so dass es beim 6:0 (3:0) des Aufsteigers VfR Eberstadt blieb.
Letzte Änderung amMontag, 03 Mai 2010 11:37
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