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Kreisliga D Darmstadt

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KLD DA: Wechsel an der Spitze

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Der 9. Spieltag der Kreisliga D brachte einen Wechsel an der Tabellenspitze. Im Toppspiel zwischen Eberstadt und TSG 1846 behielt der Gast vom Woog die Oberhand und siegte mit 4:0


Durch diesen klaren Erfolg liegt die TSG 1846 nun mit einem Punkt vor dem VfR. Die Plätze 3-5 wurden auch neu formiert. Neuer dritter ist nun die TSG Messel, welche Braunshardt mit 5:1 besiegte. Auf vier liegt nun Hellas Darmstadt welche gegen Nieder-Ramstadt mit 5:3 gewann. Aufgrund der 3:4 Heimniederlage gegen Eschollbrücken ist Roßdorf nun von 3 auf 5 gefallen. Sechster ist nach dem 2:1 Erfolg von Mittwoch bei GW Darmstadt weiter TuS Griesheim. Den fünften Punkt der Runde sammelte Brandau mit einem 3:3 gegen Gräfenhausen. Die meisten Tore fielen bei Bursa gegen Rohrbach, dass Bursa mit 8:3 gewann. Erst am Mittwoch wird die Partie zwischen Malchen und St. Stephan ausgespielt.

Messel  Braunshardt 5:1 (0:1) TSV-Schlappe in Messel
Als REM-Schlaf (REM, engl. Rapid Eye Movement) wird eine Schlafphase bezeichnet, die unter anderem durch schnelle Augenbewegungen gekennzeichnet ist. Der TSV Braunshardt fiel bei der TSG Messel II bereits nach der Anfangsviertelstunde in jene Tiefschlafphase und konnte aus dieser bis zum Abpfiff nicht wieder wachgerüttelt werden. Zu phlegmatisch und leidenschaftslos überlies man den Hausherren das Geschehen, so dass Messels Agieren rund um den Braunshardter Strafraum phasenweise an ein Handballspiel erinnerte, in dem die angreifende Mannschaft rund um den Kreis die bestmögliche Position zum erfolgreichen Abschluss sucht. Bei der heimstärksten Mannschaft der Liga sah der TSV Braunshardt in der Vergangenheit eigentlich immer recht passabel aus, konnte oftmals in denkwürdigen Partien auch die Punkte entführen. Entsprechend erhoffte man sich im Vorfeld der Partie auf Seiten der ‚Bräuschter’ die Möglichkeit auf einen Punktgewinn, wonach dies nach 15 Minuten auch gar nicht so abwegig erschien. Erst ein Schuss an den Außenpfosten der Messeler schien der TSG als passender Weckruf, denn fortan ließen sie die Kugel zirkulieren, ohne das der passive Gast aus Braunshardt nennenswert störend wirkte. Den verdienten Führungstreffer konnten die Gastgeber nach 34 Minuten erzielen. Ein von der rechten Seite getretener Eckstoß fand den Kopf eines Messelers der auf seinen freistehenden Kameraden am Fünfmeerraum ablegte. Jener hatte keine große Mühe mit einem kraftvollen Drehschuss zum 1:0 für die Hausherren zu vollenden. Nach dem Seitenwechsel geriet Braunshardts Bild noch mehr in Schieflage. Kaum ein angenommener geschweige denn gewonnener Zweikampf, und sollte doch mal eine Balleroberung des TSV vollzogen worden sein, folgte sofort ein Fehlpass mit Ansage. Messel konnte aus dem passiven Verhalten des TSV weiteren Profit schlagen und ließ nach dem Kopfballtreffer zum 2:0 unmittelbar nach Wiederanpfiff (47.) das Ergebnis auf 5:0 in die Höhe schnellen (66., 70., 78.). Auffallend, dass sämtliche Braunshardter Gegentreffer innerhalb des Sechzehnmeterraums fielen. Hierbei mag man es als Entschuldigung anführen, dass beide etatmäßige Innenverteidiger in der ‚Bräuschter’ Hintermannschaft heute nicht zur Verfügung standen. Braunshardts Ehrentreffer fünf Minuten vor Beendigung der Partie konnte über die desolate Vorstellung des zuletzt zweimal siegreich gebliebenen Turn- und Sportvereins von 1889 auch nicht mehr hinwegtäuschen. Vorerst wird der TSV Braunshardt ein Kellerkind bleiben und es mit der heutigen Leistung schwer haben die hinteren Tabellenplätze zu verlassen.
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