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Ethan Edwards
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Nach souveränem 3:0 in Dresden liegt das Achtelfinalticket unter dem Weihnachtsbaum

Vor der kickenden 2020-Abschlussverpflichtung gingen die Meinungen auseinander, ob der SV Darmstadt 98 in der zweiten DFB-Pokalhauptrunde beim in den zurückliegenden Wochen eine Etage tiefer bärenstark auftrumpfenden Gastgeber Dynamo Dresden als Favorit einzustufen ist. Ungeachtet dessen ließen sich die Lilien in der sächsischen Landeshauptstadt von nichts und niemand ins Bockshorn jagen und machten den Klassenunterschied mit einem hochverdienten 3:0-Erfolg deutlich.

Kempe und Platte sorgen für den „Pflichtdreier“

Für solche Partien ist die Bezeichnung „Arbeitssieg“ wohl erfunden worden. Vor der 2020-Kehrausverpflichtung (Dienstag DFB-Pokal in Dresden) mühte sich der SV Darmstadt 98 in seinem Bölle-Wohnzimmer gegen das extrem ersatzgeschwächte Tabellenschlusslicht Würzburger Kickers zu einem schmucklosen, aber hochverdienten 2:0-Heimerfolg. Damit melden sich die Lilien mit zwei gegentorlosen „Dreiern“ in Serie vom Zweitligajahr 2020 ab. 

4:0 - Beeindruckende Rückmeldung des SV98

Endlich: Nach vier (teilweise) unglücklichen Niederlagen aus den letzten fünf Spielen setzte der SV Darmstadt 98 am Dienstagabend als Gast der Spvgg Greuther Fürth sein Spielvermögen in ein passendes Ergebnis um. Der erste Sieg im Ronhof seit vierzig Jahren (!) fiel üppig aus, spiegelt aber die Kräfteverhältnisse exakt wider. Das Team von Markus Anfang überzeugte beim verdutzten Tabellenzweiten von A bis Z und legte seine Resultatskrise ad acta.

Ergebniskrise geht in die nächste Runde

Der SV Darmstadt 98 muss sich auf einen längerfristigen Aufenthalt im gefährdeten Tabellenareal der Zweiten Liga einstellen. Am Samstag verloren die Lilien den Vergleich zwischen zwei zuletzt sportlich gebeutelten Kontrahenten gegen Ex-Dino Hamburger SV 1:2. Damit schluckte das Team von Markus Anfang die vierte bittere Niederlagenpille aus den vergangenen fünf Partien.   

Der SV98 schlägt sich praktisch selbst

So wird das nicht mit einem permanenten Aufenthalt in den einstelligen Tabellenregionen. Zumindest nicht in naher Zukunft. Ungeachtet der Umstände, am Freitagabend sowohl die bessere Mannschaft zu stellen als auch das deutliche Chancenplus aufzuweisen, kassierten die Lilien trotz zweifacher Führung die dritte Niederlage aus den vergangenen vier Begegnungen und beschenkten Gastgeber Fortuna Düsseldorf mit individuellen Abwehrschnitzern, die im ernüchternden 2:3 beim Bundesligaabsteiger mündeten.

Doppelter Doppelpack von Kempe und Dursun navigiert SV98 zum ersten Heimsieg

Mit Hilfe eines dankbaren Aufbaugegners stoppte der SV Darmstadt 98 am Freitagabend seine Ergebnisdurststrecke. Nach zuletzt zwei deutlichen Niederlagen ohne eigenen erzielten Treffer rehabilitierten sich die Lilien mit einem früh entschiedenen 4:0 über den überforderten Zweitligarückkehrer Eintracht Braunschweig und proklamierten im vierten Anlauf endlich den Saisonpremierendreier am Bölle. 

Nach nächster Backpfeife geht der Blick nach unten

Die zweiwöchige Länderspielpause hat dem SV Darmstadt 98 nicht auf die Sprünge geholfen. Statt einer geplanten Wiedergutmachung für das 0:4 gegen Paderborn quittierten die Lilien am achten Zweitligaspieltag die zweite deftige Pleite in Serie. Nach dem 0:3 bei Erzgebirge Aue muss die Mannschaft von Trainer Markus Anfang aufpassen, nicht in die direkte Abstiegszone abzugleiten.

0:4 – Rabenschwarzer Heimauftritt der Lilien

Zur Aufmunterung seiner vor der Glotzkiste mit leidenden Fans trug der SV Darmstadt 98 am Sonntag nicht gerade bei. Im Gegenteil: Die unerklärlich schwache Performance passte eher zur landesweiten Tristesse-Laune. Nach fünf ungeschlagenen Zweitliga-Partien kassierten die Lilien am Sonntag gegen den SC Paderborn nicht nur die erste Heimniederlage seit fast einem Jahr, sonder auch die höchste Pleite am Bölle seit Januar 2017 (1:6 gegen Köln).

Erster Saisonheimsieg auf dem Wunschzettel

Abseits der allgegenwärtigen Themen Corona, US-Wahl und Terror beschäftigen erfreulicherweise auch sportliche Aspekte den zur Zeit nicht gerade einfachen Alltag. Eine Woche nach dem nervenaufreibenden 4:3 in Karlsruhe konzentriert sich die Mannschaft des SV Darmstadt 98 auf das am Sonntag anstehende Heimspiel gegen den SC Paderborn (Anstoß 13Uhr30).

Kempe vs. Hofmann 4:3 – Gefühlswechselbad im Wildpark endet mit zweitem Saisonsieg

Zweitligapartien mit Beteiligung des SV Darmstadt 98 strapazieren in dieser Saison - mal wieder - das Nervenkostüm. Am Sonntagmittag wurde im sechsten Saisoneinsatz das finale Ergebnis zum dritten Mal erst in der Nachspielzeit reglementiert. Nach einem rassigen Match triumphierten die Lilien beim Karlsruher SC 4:3, weil Tobi Kempe im „Privatduell“ zweier überragender Hauptdarsteller das letzte Wort für sich beanspruchte.