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2. Bundesliga

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Zwischenfälle vor und während des Spiels

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Am Samstagnachmittag kam es vor und während des Fußballspieles zu Zwischenfällen, die durch Nürnberger Fans ausgelöst wurden.


Bereits bei der Anreise der Nürnberger Fans wurden gegen 11.45 Uhr im Frankfurter Hauptbahnhof, aus dem Zug heraus, Kanonenböller auf den Bahnsteig geworfen. Hierbei wurden mehrere Beamte der Bundespolizei verletzt und mussten sich in ärztliche Behandlung begeben. Auf der Fahrt zum Stadion wurde kurz vor dem Ziel (Gleisdreieck) die Notbremse der S-Bahn gezogen. Immer wieder wurden durch die Anhänger Böller auf den Bahnhöfen und aus den Zügen Böller geworfen.

Bei mehreren Frankfurt-Fans wurden vor dem Stadion verbotene Gegenstände gefunden und Zwei in Verwahrung genommen. Bei ihnen fanden die Beamten verbotene Gegenstände. Bei Vorkontrollen durch den Ordnungsdienst des Stadions wurden 30 Stosswaffen, 96 Wurfgeschosse und 1 Reizmittel sichergestellt.

Unmittelbar vor und nach dem Ausgleichstreffer (1:1) kam es aus den Reihen der Gästefans erneut zur Zündung von Knallkörpern. Nach ersten Erkenntnissen wurden dabei mehrere Zuschauer verletzt und mit Verdacht auf Trommelfellschädigung in Krankenhäuser gebracht. Durch den Schiedsrichter wurde dann das Spiel für etwa 15 Minuten unterbrochen. Eine Gruppe Frankfurt-Fans versuchte nun in Richtung Gästetribüne zu gelangen, konnte aber durch Polizeibeamte angehalten werden. Acht Personen aus dieser Gruppe wurden zur Verhinderung von Straftaten vorübergehend in Gewahrsam genommen. Insgesamt wurden 22 Personen festgenommen. Gegen einen Großteil der Personen werden Anzeigen wegen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz (Bewaffnung), Widerstand gegen Polizeibeamte, Sachbeschädigung, Körperverletzung etc. vorgelegt. Alle Personen wurden noch am Abend wieder entlassen.

Ohne weitere Vorkommnisse verließen um 20.35 Uhr etwa 600 Gästefans mit einem Zug den Frankfurter Hauptbahnhof in Richtung Heimat.
Letzte Änderung amSonntag, 06 April 2008 20:21
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