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2. Bundesliga

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Eintracht-Jugend: U19 mit Heimsieg, U17 verliert beim VfB

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An diesem Wochenende gab es durchwachsene Ergebnisse für die Eintracht-Jugend. Während sich die U19 zu einem 3:2 gegen Offenburg mühte, verlor die U17 1:3 beim VfB Stuttgart.


Die U19-Junioren der Frankfurter Eintracht haben in der Bundesliga Süd/Südwest wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach vier sieglosen Spielen in Folge gewann der Tabellenvierte am Sonntag am heimischen Riederwald gegen den abstiegsbedrohten Offenburger FV mit 3:2 und wahrte damit den Kontakt zu den Spitzenplätzen. Bei zunächst strömenden Regen brachte Juvhel Tsoumou die Eintracht früh in Führung. Der U18-Nationalstürmer war in der dritten Minute nach einer Hereingabe von Denis Mangafic per Kopf zur Stelle. In der Folgezeit versäumten es die überlegenen aber keinesfalls überzeugenden Hessen das 2:0 nachzulegen. Die spielerisch limitierten Gäste wussten zumindest in kämpferischer Hinsicht den Gastgebern Paroli zu bieten, strahlten aber so gut wie keine Torgefahr aus. Die einzige Gäste-Chance im ersten Durchgang resultierte aus einer verunglückten Flanke von Marco Petereit (28.), die aber den nahezu beschäftigungslosen Jan Hofmann nicht überraschen konnte. Erst fünf Minuten vor der Pause gelang Marcel Titsch-Rivero der zweite Treffer. Den schönsten Spielzug der Partie über Sebastian Jung und Mangafic drückte der Mittelfeldakteur am langen Pfosten stehend über die Linie.

Auch in der zweiten Halbzeit konnte die Eintracht in keiner Phase an den starken Auftritt in der Vorwoche beim VfB Stuttgart (1:1) anknüpfen. "Wir spielen zu wenig über die Flügel", bemängelte Frankfurts Nachwuchskoordinator Holger Müller bereits während der ersten 45 Minuten. Wie aus heiterem Himmel fiel der Offenburger Anschlusstreffer. Der eingewechselte Toni Musto (63.) zog aus gut 20 Metern halblinker Position ab, der Ball ging vom Innenpfosten ins Tor. Die Gäste witterten nun Morgenluft, konnten aber die Eintracht nie ernsthaft in Bedrängnis bringen. Auf der Gegenseite vergab der zu Beginn der zweiten Hälfte gekommene U17-Nationalspieler Marcos Alvarez das mögliche 3:1. Aus zehn Metern scheiterte er am guten FV-Keeper Florian Streif, der in der 80. Minute dann doch hinter sich greifen musste. Matthias Petsch hatte zuvor im Strafraum den Ball mit der Hand gespielt, Schiedsrichter Thomas Metzen (Mechernich) zeigte sofort auf den Punkt. Kapitän Damir Agovic ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte sicher.

Die Partie schien entschieden, doch Offenburg schlug fast postwendend durch Alen Lekavski (82.) zurück. Nach einer Flanke sprang der baumlange Angreifer höher als der herauseilende Hofmann und köpfte im Nachsetzen das Leder zum 2:3 ein. In den Schlussminuten wurde es noch einmal hektisch, doch die Eintracht brachte den letztlich ungefährdeten Sieg aber über die Zeit. "Wichtig waren heute die drei Punkte. Spielerisch haben wir diesmal nicht überzeugen können. Statt vorzeitig für eine Entscheidung zu sorgen, haben wir uns das Leben unnötig schwer gemacht. Zum Schluss müssen wir noch froh sein, dass wir nicht noch den Ausgleich kassiert haben", resümierte Trainer Oscar Corrochano.

Rückschlag für die U17: 1:3 beim VfB
Für die U17-Junioren der Frankfurter Eintracht ist die erneute Teilnahme an der deutschen Meisterschaft in weite Ferne gerückt. Die Riederwälder unterlagen am Samstag in der Junioren-Bundesliga Süd/Südwest beim VfB Stuttgart mit 1:3 und haben nun bereits zehn Punkte Rückstand auf den zweiten Platz. "Wir geben die Hoffnung nicht auf, aber jetzt wird es natürlich verdammt schwer", meinte Frankfurts Trainer Slaven Skeledzic zu den auf ein Minimum gesunkenen Chancen, zum zweiten Mal in Folge nach 2007 die DM-Endrunde zu erreichen. Tobias Rühle (36.) und Berkan Afsarli (44./52. Foulelfmeter) besiegelten die Niederlage der Hessen, für die Islam Seren (75.) den Ehrentreffer markierte.

"Wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt. Wir hatten viele Stockfehler im Spielaufbau. Die entscheidenden Zweikämpfe gingen verloren", sagte Skeledzic. Erst nach der Pause habe man besser gespielt. "Der Sieg der Stuttgarter war aber verdient", zeigte sich der 36-Jährige als fairer Verlierer. Dennoch fiel der erste Gegentreffer unglücklich. "Kurz zuvor musste Innenverteidiger Kevin Kraus wegen einer Verletzung ausgewechselt werden. Die dadurch enstandende Unordnung nutzte der VfB eiskalt aus", berichtete Skeledzic. Aber auch bei den anderen beiden Gegentoren machte die Defensive um Keeper Sebastian Vogl, der den Elfmeter nach einem Ballverlust seiner Vorderleute verursacht hatte, keine gute Figur.

Quelle: www.eintracht.de
Letzte Änderung amMontag, 07 April 2008 10:10
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