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2. Bundesliga

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Verdienter Lilien-Sieg gegen Kiel - Grammozis: "Man muss die Jungs für Ihre Leidenschaft loben.“

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Lilien-Coach Grammozis war gezwungen, auf der Torhüterposition zu wechseln. Am Freitag im Training hatte sich Keeper Schuhen den Arm gebrochen, was allerdings bis heute geheim gehalten wurde. Die Ausfallzeit bezifferte Grammozis auf sechs bis acht Wochen. Stritzel vertrat ihn sicher und meinte dazu: „Ein Einstand zu Null könnte nicht besser sein.“ Weiter kam Skarke zu dem seinem Debüt in der ersten Elf und zahlte das Vertrauen mit dem 1:0 zurück.

Mehlem war nach seiner Vertragsverlängerung unter der Woche sehr auffällig und gab auch den entscheidenden Pass zum 1:0. Torschütze Skarke verriet nach dem Spiel, dass dies kein Zufall und einstudiert war: „Wir haben die Laufwege hinter die Kette trainiert und die Schwächen von Kiel ausgenutzt. Dass es so klappt, war perfekt.“ Für den Neuzugang war es bereits das zweite Tor im zweiten Spiel. Die Lilien verdienten sich die Führung und so ging es mit 1:0 in die Pause. Kiel erarbeitete sich nach der Pause ein optisches Übergewicht, ohne sich zwingende Chancen zu erarbeiten. Die 98er blieben durch Konter weiter gefährlich. 

Lilien-Coach Grammozis zur Gegengerade: „Ich habe mich gefreut, dass man auf der anderen Seite viel Blau gesehen hat."


In der 64. Minute dann das 2:0 durch Dursun per Foulelfmeter. Zuvor verpasste er es, Heller und Honsak zu bedienen und bekam dann den Strafstoß. Grammozis auf die Frage, was er gemacht hätte, wenn es keinen Elfer gegeben hätte: „Das möchte ich lieber nicht sagen. Wir haben schon die Hände gerauft. Er hätte zweimal abspielen können und macht es nochmal alleine und schlägt noch einen Haken. Gott sei Dank hat er getroffen und dann kann ich nichts kritisieren.“


Darmstadt stand in der Folgezeit tief und kompakt, während Kiel keine Ideen hatte und sich keine zwingenden Chancen herausspielte.

Grammozis erklärte seine Taktik so: „Gegen so spielstarke Mannschaften wie Kiel geht es nur so. Wir müssen kompakt stehen und die Ordnung halten. Wir müssen auch mal einen Tick tiefer stehen. Wir haben kein Gegentor bekommen und zwei erzielt und das ist das, was am Ende steht. Man muss die Jungs für Ihre Leidenschaft loben.“

Darmstadt: Stritzel - Herrmann, Dumic, Höhn, Holland - Palsson, Stark - Heller (77. Egbo), Skarke (62. Honsak),  Mehlem (82. Wittek)- Dursun
Kiel: Reimann - Todorovic, (46. Neumann), Schmidt (70. Atanga), Wahl, van den Bergh - Ignjovski - Mühling, Meffert - Lee - Iyoha, Serra (70. Baku)  
Tore: Skarke (11.), Dursun (64./FE)
Gelbe Karten: -/Neumann   
Schiedsrichter: Arne Aarnink (Nordhorn)
Zuschauer: 13.065

Letzte Änderung amSonntag, 04 August 2019 19:34
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