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Hessenliga

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Erster Matchball für den Sportclub – Mit einem Sieg wäre der Klassenerhalt fix

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Mit dieser relativ komfortablen Ausgangsposition rechneten vor wenigen Wochen höchstens Berufsoptimisten: Am Samstagmittag kann Viktoria Griesheim im Rahmen des vorletzten Spieltags den Klassenerhaltssack zuschnüren. Ein Heimsieg gegen Absteiger FC Ederbergland reicht, um auch für die nächste Saison ein Hessenligaticket zu erhalten.

Infolge der ersten achten Partien nach der Winterpause, in denen es sieben Niederlagen hagelte, setzte kaum noch jemand einen Pfifferling auf den Klassenerhalt. Doch während den vergangenen drei Spieltagen wendete sich das Blatt gewaltig. Das nötige Matchglück kehrte endlich zurück und half den Mannen vom Hegelsberg, beim direkten Rivalen Buchonia Flieden (2:1) und gegen die Spvgg Neu-Isenburg (5:4-Siegtreffer in allerletzter Sekunde) die sportlich überlebensnotwendigen Big Points einzufahren.

Zudem verloren im gleichen Zeitfenster die Hauptwidersacher aus Friedberg, Flieden und Hünfeld ihre Begegnungen oder punkteten nicht ähnlich effektiv wie Griesheim. Selbst als man am zurückliegenden Wochenende spielfrei zuschauen musste, konnten die Ligaverbleibmitbewerber keinen Druck auf die Viktoria erzeugen. Und so besitzt das Team von Trainer Richard Hasa bereits zur saisonalen Vorschlussrunde die Möglichkeit, aus eigener Kraft in den gesicherten Hafen zu kraulen.

Ein „Dreier“ aus zwei Spielen fehlt ergo noch, um den 2011 fixierten Dauerauftrag als Hessenligamitglied um mindestens zwölf weitere Monate zu verlängern (oder im Fall von zwei Niederlagen gewinnt das Tandem Hünfeld / Flieden höchstens einmal). Der anreisende Gast FC Ederbergland scheint auf den ersten Blick der geeignete Gegner, dass schon vor der eine Woche darauf steigenden Abschlusstournee zum FC Eddersheim die Ziellinie überschritten wird. Die Nordhessen sind die Schießbude der Liga (93 Gegentreffer!) und haben ihre letzten neun Spiele am Stück verloren! Der Abstieg in die Verbandsliga Nord ist wegen diesen Negativfakten für den FCE längst traurige Gewissheit.

Aber obwohl ein positiver Ergebnisselbstläufer auf dem Wunschzettel steht, sollten eventuelle Unterschätzungsallüren im Keim erstickt werden, bevor sie den Weg ins Unterbewusstsein finden können. Der Sportclub erfuhr beim schwer erkämpften 5:4 vor vierzehn Tagen gegen Neu-Isenburg am eigenen Leib, dass auch abgeschlagene „Tabellenkellerkinder“ ihre Haut teuer respektive ehrbar verkaufen. Nur mit der nötigen Konzentration und Geduld ist der Erfolg möglich. Dann kann am Hegelsberg die nächste Rettungssause starten...

Egal wen es neben Ne-Isenburg und Ederbergland noch erwischt: Ein Nachrückertrio steht bereits fest. Am vergangenen Wochenende wurde in allen drei Verbandsligen bereits zur drittletzten Saisonrunde der Meister sprich Direktaufsteiger gekürt. Es sind unisono alte Bekannte. Im Norden sicherte sich der SV Steinbach nach nur einem Jahr Abwesenheit das Comeback und in der Staffel Mittel feierte der FSV Fernwald (bis 2014 in der Hessenliga am Ball) den Titel. Die längste Auszeit nahm sich Rot-Weiß Walldorf. Nach dem Abstieg 1995 dauerte die Verbannung 24 Jahre, ehe jetzt als Südmeister die baldige Rückkehr gefeiert werden durfte.    

Alle Partien vom 33. Hessenligaspieltag

Fr 17.05. 20.00

FV Bad Vilbel – FC Eddersheim

Sa 18.05. 15.00

KSV Hessen Kassel – Türk Gücü Friedberg 14.00, KSV Baunatal – FC Gießen, Bayern Alzenau – FSC Lohfelden, Viktoria Griesheim – FC Ederbergland, SG Barockstadt Fulda – Spvgg Neu-Isenburg, SC Waldgirmes – Buchonia Flieden

So 19.05. 15.00

VfB Ginsheim – Hünfelder SV

Spielfrei: RW Hadamar

 

Letzte Änderung amDonnerstag, 16 Mai 2019 10:55
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