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Hessenliga

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SCV schon am Freitag in der Wetterau gefordert – Zwei Toppkracher am Samstag

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Der siebte Saisoneinsatz führt Viktoria Griesheim bereits am Freitagabend zu Türk Gücü Friedberg. Nach den vielen Außenseiterpartien des superschweren Anfangsprogramms, das sich auch in den Ergebnissen und der Tabelle gnadenlos widerspiegelt, sollte der Sportclub gegen den vermeintlich auf sportlicher Augenhöhe, aktuell aber auf der Überholspur  befindlichen Gastgeber (seit vier Runden unbezwungen) endlich wieder punkten, damit der Kontakt zum rettenden Ufer nicht frühzeitig abreißt.

Wie sich die Saisonbilder gleichen: Auch vor einem Jahr stand die Mannschaft von Trainer Richard Hasa nach sechs ausgetragenen Partien mit dem identischen Schema wie heute da: Nur ein Sieg bei fünf Niederlagen. Im Umkehrschluss könnte man hinsichtlich der Bilanzwiederholung sogar Mut schöpfen, dass auch am Ende der laufenden Spielzeit der Hessenligakontrakt verlängert wird. Schließlich zog der Sportclub während der vergangenen Runde trotz des schwachen Auftakts noch den Kopf aus der Abstiegsschlinge.

Ausschlaggebend für das Happyend waren die Siege gegen die direkten Kontrahenten im Kampf um den Ligaverbleib. Unter anderem eben Türk Gücü Friedberg, das bei seinem Oberhauspremierenauftritt zweimal gegen den SCV die Segel streichen musste: 1:3 am Hegelsberg und 0:3 zu Hause in der Wetterau – also dort, wo Griesheim am Freitag auf eine ähnlich produktive Beuteentführung hofft. Zum Kehraus 18/19 durften dann beide Teams den Klassenerhalt feiern: Die Viktoria als Elfter und Friedberg als Dreizehnter.

In die aktuelle Saison ist Türk Gücü weitaus effizienter gestartet und hat nach sechs Begegnungen schon stattliche zehn Zähler gesammelt. Diese sehr ordentliche Zwischenstatistik wurde in den vergangenen vier ungeschlagenen Partien geschaffen. Umso wichtiger wäre es für den anreisenden südhessischen Gast, nach dem bislang einzigen Kontoeintrag (2:1 in Ginsheim) mal wieder eine Duftmarke zu platzieren und der Konkurrenz nach zuletzt zwei deutlichen Resultatspleiten zu signalisieren: „Hallo, wie sind noch da!“ Dafür ist auf jeden eine Steigerung der Defensivarbeit nötig, denn die bislang eingefangenen 23 Gegentreffer (Minuswert der gesamten Klasse) sind einfach zu viel.

Am Samstagabend um 18Uhr prallen die Griesheimer „Sorgenkindkollegen“ Hessen Dreieich (knapp über dem SCV postiert) und FSV Fernwald (punktloses Schlusslicht) aufeinander. Drei Stunden zuvor richten sich die Hessenligaaugen auf die beiden Toppschlager ET Stadtallendorf vs. SG Barockstadt Fulda (Duell der beiden einzigen ungeschlagenen respektive das Klassement anführenden Mannschaften) sowie KSV Baunatal vs. KSV Hessen Kassel, dem lokalen Traditionsevergreen in Nordhessen. In beiden Krachern sind vierstellige Zuschauerkulissen so gut wie garantiert. RW Walldorf gastiert bei der langsam, aber sicher wieder in die Gänge kommenden Auswahl von RW Hadamar. Schließlich betritt der VfB Ginsheim am Sonntag noch persönliches Neuland und schlägt erstmals beim Newcomer SV Neuhof auf.   

Alle Partien vom 7. Hessenligaspieltag:

Fr 06.09. 19.30

Türk Gücü Friedberg – Viktoria Griesheim

Sa 07.09. 15.00

Eintracht Stadtallendorf – SG Barockstadt 14.00, KSV Baunatal – Hessen Kassel 14.00, SC Waldgirmes – SV Steinbach, Rot-Weiß Hadamar – Rot-Weiß Walldorf, FC Hanau 93 – TuS Dietkirchen 16.00, SC Hessen Dreieich – FSV Fernwald 18.00

So 08.09. 15.00

SV Neuhof – VfB Ginsheim, FV Bad Vilbel – FC Eddersheim

Letzte Änderung amFreitag, 06 September 2019 08:08
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