log in

Hessenliga

A+ A A-

Griesheim hält die Null in Friedberg

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Die auf dem Papier schlechteste Defensivabteilung der Hessenliga hat am Freitagabend zum Auftakt des siebten Spieltags ein Zeichen gesetzt. Dank einer homogenen Mannschaftsleistung verdiente sich Viktoria Griesheim durch ein torloses Remis beim jetzt fünf Mal in Folge ungeschlagenen Team von Türk Gücü Friedberg den vierten Saisonpunkt.

Türk Gücü Friedberg – Viktoria Griesheim  0:0

Zuschauer: 150

Nach den vielen Gegentoren zum Saisonstart (alleine zehn in den beiden vorausgegangenen Partien) war die Nullnummer in der Wetterau Labsal für die viktorianische Seele. Trainer Richard Hasa standen wieder mehr personelle Alternativen zur Verfügung und das machte sich positiv bemerkbar. Nach einer „Blitzheilung“ kehrte Alexandru Paraschiv (letzter Einsatz am ersten Spieltag) in die Mannschaft zurück und Heimkehrer Fabian Windeck verlieh der Abwehrriege die lange vermisste Sicherheit. Windeck bestritt seinen letzten SCV-Einsatz beim Rundenkehraus 17/18 (das den Klassenerhalt sichernde 2:1 gegen Baunatal) und schlug nach einem Abstecher zum Kreisoberligisten SV Hahn kurz vor Schließung des Transferfensters sein Fußballwigwam wieder am Hegelsberg auf.

Gegen einen selbstbewusst auflaufenden Gastgeber hielt die Viktoria dagegen. Die Zuschauer in Friedberg sahen kein „typisches“ 0:0, weil beide Seiten auch auf den Torerfolg erpicht waren und sich Chancen erarbeiteten. Zweimal stand den Griesheimern das Glück des Tüchtigen zur Seite. Jeweils kurz vor dem Abpfiff beider Halbzeiten half der Pfosten, dass es nicht im Kasten von Keeper Paul Jivan einschlug. Die beste Gäste-Gelegenheit bot sich Ali Kazimi, der in TG-Goalie Tolga Sahin seinen Meister fand. So blieb es beim durchaus gerechten Unentschieden, das die viktorianischen Köpfe wieder verstärkt nach oben richtet.   

 

Am Samstag folgten dann die nächsten sechs Hessenligaduelle des Spieltags, wobei zwei absolute Kracher vor zusammen 3450 Zuschauern im Fokus standen. Den Topphit der bis dahin beiden einzig ungeschlagenen Mannschaften entschied die SG Barockstadt mit 3:1 bei Eintracht Stadtallendorf zu ihren Gunsten. Zwei Kicker und der Trainer der Hausherren sahen die Ampelkarte und mussten vorzeitig den Platz verlassen. Durch diesen Triumph eroberte sich Fulda die Pole Position von der Eintracht zurück und führt nun mit drei Punkten Vorsprung das Klassement an.

Dank einem Eigentor des Baunatalers Niklas Künzel entschied Hessen Kassel das prestigeträchtige Nordhessenderby beim „Nachbarn“ zu seinen Gunsten und bleibt der Spitzengruppe erhalten, während der gastgebende KSV immer tiefer in den Niederrungen des Tabellenkellers verstrickt wird. Über Kassel respektive knapp hinter dem Toppquartett (am Sonntag bettete sich der FC Eddersheim mit einem 4:1 in Bad Vilbel zwischen Fulda und Stadtallendorf ein und Ginsheim erklomm Rang Vier) rangieren zumindest bis Sonntag der SC Waldirmes (2:0 gegen Steinbach) und TuS Dietkirchen (2:0 im Aufsteigervergleich bei Hanau 93). Neuling RW Walldorf ist zwar jetzt vier Partien sieglos, aber das 2:2 (drittes Remis hintereinander) nach einem 0:2-Rückstand beim zuletzt wieder stark agierenden Team von RW Hadamar ist definitiv aller Ehren wert und schraubte die Bilanz auf zehn Punkte aus sieben Begegnungen hoch. Im Samstagabendspiel feierte Regionalligaabsteiger Hessen Dreieich nach vier sieglosen Runden endlich wieder einen „Dreier“. Das 3:1 im „Kellerduell“ gegen Schlusslicht FSV Fernwald reglementierte zudem, dass der angereiste Wiederaufsteiger auch im siebten Saisonspiel komplett leer ausging.  

Am Sonntag lieferte der VfB Ginsheim ein "Herzschlagspiel" inklusive Happyend ab. Das dramatische 6:5 beim SV Steinbach war der zweite Sieg en block mit sechs erzielten Treffern, was den Vorstoß auf Sprosse Vier zur angenehmen Konsequenz hatte.

Eintracht Stadtallendorf – SG Barockstadt  1:3  (Sa)

Tore: 0:1 Hillmann 24. 0:2 Schaaf 65. 1:2 Pape 68. 1:3 Rummel 86.

Zuschauer: 1250

Besonderes: Gelb-Rot Gaudermann 69. & Vogt 84., Trainer Sicaja 87. (alle Eintracht), Rummel (Fulda) schießt FE über das Tor 48.

KSV Baunatal – Hessen Kassel  0:1  (Sa)

Tore: 0:1 Eigentor Künzel 59.

Zuschauer: 2200

SC Waldgirmes – SV Steinbach  2:0  (Sa)

Tore: 1:0 Hartmann 43. 2:0 Geller 59.

Zuschauer: 200

Rot-Weiß Hadamar – Rot-Weiß Walldorf  2:2  (Sa)

Tore: 1:0 Matthias Neugebauer 12. 2:0 Burggraf 15. 2:1 Ludwig 34. FE 2:2 Nguyen 72.

Zuschauer: 150

FC Hanau 93 – TuS Dietkirchen  0:2   (Sa)

Tore: 0:1 Zuckrigl 2. 0:2 Leukel 13.

Zuschauer:

SC Hessen Dreieich – FSV Fernwald  3:1  (Sa)

Tore: 0:1 Strack 24. 1:1 Eigentor Fischer 43. 2:1 Reljic 73. 3:1 Mladenovic 89.

Zuschauer: 300

SV Neuhof – VfB Ginsheim  5:6   (So)

Tore: 1:0 Vujica 1. 1:1 Özer 10. 1:2 Eigentor Zarevski 12. 2:2 Özdemir 27. 2:3 Özer 57. 2:4 Thomasberger 62. 2:5 Geisler 68. 3:5, 4:5 Vujica 70., 73. 4:6 Schmitt 80. 5:6 Velic 90. 

Zuschauer: 150

FV Bad Vilbel – FC Eddersheim  1:4  (So)

Tore: 0:1 Rottenau 1. 1:1 Bauscher 24. FE 1:2 Krause 39. 1:3 Lang 57. 1:4 Philipps 77.

Zuschauer: 170

 

Letzte Änderung amSonntag, 08 September 2019 21:34
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten