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Hessenliga

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Sechsmaliger Sieger der letzten acht Spieltage zu Gast beim Klassenprimus

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Der nominelle Hessenligavorrundenabschluss sieht am kommenden Wochenende drei Sonntagsbegegnungen vor, in denen alle drei Vertreter des Darmstädter Fußballbezirks im Fokus stehen. Während RW Walldorf im Aufsteigerduell gegen TuS Dietkirchen und der VfB Ginsheim beim SV Steinbach leicht favorisiert ins Rennen gehen, gastiert Viktoria Griesheim nur als Außenseiter beim Spitzenreiter FC Eddersheim.

Seit letztem Sonntag sitzt das Überraschungsteam aus dem Stadtteil von Hattersheim (Main-Kinzig-Kreis) zum dritten Mal in dieser Saison auf dem Hessenligathron und wäre schon bei einem Unentschieden gegen den SCV inoffizieller Herbstmeister. Diese Zwischenbilanz verblüfft schon ein wenig, denn die momentan sich die Jägerrolle aufteilenden Aufstiegsanwärter aus Stadtallendorf, Fulda, Kassel, Dreieich und Hadamar wurden vor der Runde weitaus höher eingeschätzt.

Es wäre schon eine Sensation, wenn der FCE sein Ding in diesem Tabellenformat bis zum Ende durchziehen sollte. Prunkstücke des aktuellen Primus sind das Defensivvermögen (wenigste Gegentore kassiert) und die Heimstärke (als einzige Mannschaft zu Hause ungeschlagen). Die Viktoria erwartet also eine Mammutaufgabe, kann allerdings auch einige sportliche Positivaspekte dagegen halten, denn wer sechs der letzten acht Spiele gewonnen hat, der muss sich nicht kleinreden, auch wenn der Außenseiterstatus vor dem Anstoß unbestritten ist.

Viermal 2:1, zweimal 3:2 und einmal 1:0: So lautet die Erfolgsformel, mit der die Minimalisten vom Hegelsberg während den sieben Saisonsiegen ihre Herausforderer in Schach hielten. Alle „Dreier“ wurden also mit nur einem Tor Unterschied eingefahren. Deshalb stehen die bereits verbuchten 22 Punkte eigentlich in keiner Relation zum schlechtesten Torverhältnis der gesamten Klasse (minus 21). Im Verlauf der acht Niederlagen schlug es halt oft hinten mal richtig ein, was im Umkehrschluss aber relativ unbedeutend ist, weil man ja die wichtigen Kopf an Kopf – Partien letztendlich für sich entscheidet.

Ein weiterer Zuschuss in Eddersheim wäre natürlich ein willkommener Bonus. In der zurückliegenden Saison glückte das dem SCV sogar in Form eines Auswärtscoups (2:1). Allerdings war dies am finalen Spieltag und für beide Seiten ging es nur noch um die Goldene Ananas (Griesheim hatte eine Woche zuvor den Klassenerhalt eingetütet). In den erst vier Vergleichen ging der Sportclub nur einmal leer aus. Die ersten beiden kickenden Konfrontationen stiegen 12/13. Damals fungierten die zwei Rivalen gemeinsam als Aufsteiger. Während Griesheim die Klasse hielt, stieg Eddersheim ab, um sich 2018 stärker denn je zurück zu melden. Nach einer souverän gemeisterten Comebackrunde setzen die Hattersheimer wie bereits geschildert seit Saisonbeginn zum Höhenflug an.

Ebenfalls am Sonntag empfängt Rot-Weiß Walldorf zum Aufsteigerduell TuS Dietkirchen (gleichzeitig Matchpremiere) und hofft, den in Kassel erlittenen Dämpfer (0:4) mit einem heimischen Erfolgserlebnis zu beantworten. Derweil gibt sich der VfB Ginsheim im osthessischen Steinbach die Ehre. In der Spielzeit 17/18 trafen sich die Opponenten erstmals, wobei die Elf vom Altrhein das Ertragsmaximum einsacken konnte (3:1 & 2:1).

Alle Partien vom 17. Hessenligaspieltag:

Sa 09.11. 14.30

Eintracht Stadtallendorf – FC Hanau 93 14.00, SC Waldgirmes – FV Bad Vilbel, Türk Gücü Friedberg – SC Hessen Dreieich, Rot-Weiß Hadamar – KSV Baunatal, SG Barockstadt – FSV Fernwald, SV Neuhof – KSV Hessen Kassel 16.00

So 10.11. 14.30

Rot-Weiß Walldorf – TuS Dietkirchen, SV Steinbach – VfB Ginsheim, FC Eddersheim – Viktoria Griesheim 15.30

 

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