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Hessenliga

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SC Griesheim hofft auf einen erfolgreichen Jahreseinstieg

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Weil die letzten Samstag geplante Dienstreise zum Nachholtermin beim SV Neuhof schon zum zweiten Mal in dieser Saison platzte (erneut Unbespielbarkeit des Neulingsterrains im Landkreis Fulda), startet Viktoria Griesheim eine Woche später als geplant in die Hessenligarestrückrunde. Auf dem Fahrplan steht der erste komplette Spieltag nach der Winterpause, in dessen Rahmen der Sportclub am Samstag den SV Steinbach empfängt.

Die Spannung vor dem einleitenden 2020-Einsatz musste am Hegelsberg ergo eine Woche länger hochgehalten werden. Ungeachtet dessen ändert sich nichts am sportlichen Ziel: Einen Auftakterfolg für die Füllung des Selbstvertrauentanks und einen unter dem Abstiegsstrich zitternden osthessischen Herausforderer in die Schranken weisen, um den im alten Jahr erarbeiteten Proviant zur Gefahrenzone zu verteidigen respektive auszubauen.

Sportclub-Coach Richard Hasa konnte mit Ausnahme der zweiten Hälfte beim finalen Test als Gast von „Nachbar“ RW Darmstadt (2:1-Führung zur Pause, am Ende 2:3) mit der Vorbereitung weitgehend zufrieden sein. Zuvor rangen die Zwiebelstädter u.a. den bayrischen Regionallisten Viktoria Aschaffenburg 4:3 nieder und knüpften dem pfälzischen Oberligisten 1. FC Kaiserslautern II ein 2:2-Unentschieden ab. Aktuell beträgt der Vorsprung zum evtl. ersten Abstiegsrang fünf Punkte. Diese Grundlage schuf der SCV dank acht Siegen in den letzten zwölf Spielen des alten Jahres. Gegen den SV Steinbach möchte die Viktoria also ihre gute Ausgangsposition weiter verbessern und den nächsten Step für das „Abonnementsbestreben“ absolvieren.

Steinbach hat den kleinen Vorteil, dass man schon einen Ligaeinsatz hinter sich hat (vergangenen Samstag 0:2 im Nachholmatch beim VfB Ginsheim, wo der SVB trotz der Niederlage durchaus überzeugen konnte) und deshalb vielleicht eher über die Formeinschätzung Bescheid weiß. Nichtsdestotrotz sollte der SCV vor eigenem Publikum in der Lage sein, den mit dem Rücken zur Wand stehenden Gast in Schach zu halten und wichtige Big Points für den achten Hessenligaverbleib en block auf das eigene Konto zu überweisen. Die Griesheimer Mannschaft muss ja „nur“ an die Leistungen der beiden Heimspiele vor den Weihnachtsferien anknüpfen, als man sowohl RW Walldorf (4:0) als auch dem SV Neuhof (4:1) keine Chance ließ und sich mit dem Optimum in den langen Winterurlaub verabschiedete. Zudem dient das gewonnene Hinspiel (dank Treffern von Nick Volk und Ali Kazimi 2:1-Sieg in Osthessen, was den viktorianischen Premierensieg gegen den SV Steinbach protokollierte) als Motivationsschub für eine ähnlich perfekte Ergebniswiederholung.

Auch die restlichen Klubs treten unisono – immer vorausgesetzt, die Witterungsverhältnisse gestatten es - wieder gegen den Hessenligaball. Spitzenreiter ET Stadtallendorf hat auf dem Papier gegen Baunatal eine lösbare Heimaufgabe vor der Brust und darf sich bezüglich diverser Punktverluste seiner Verfolger sicher sein, weil sich mit Barockstadt Fulda und dem FC Eddersheim (Fünfter vs. Zweiter) sowie RW Hadamar und Hessen Kassel (Sechster vs. Dritter) vier der fünf härtesten Jäger untereinander duellieren. Der VfB Ginsheim (4.) gastiert nach dem 2:0 gegen Steinbach diesmal in der Fremde (beim FV Bad Vilbel) und Aufsteiger RW Walldorf steigt am Sonntag an der Okrifteler Straße gegen das prinzipiell hoffnungslos abgeschlagene Schlusslicht FSV Fernwald wieder ins Geschäft ein.

Alle Partien vom 22. Hessenligaspieltag:

Sa 29.02. 14.30

Eintracht Stadtallendorf – KSV Baunatal 14.00, FV Bad Vilbel – VfB Ginsheim 14.00, SG Barockstadt – FC Eddersheim 14.00, Rot-Weiß Hadamar – KSV Hessen Kassel, Türk Gücü Friedberg – FC Hanau 93, SC Waldgirmes – SC Hessen Dreieich, Viktoria Griesheim – SV Steinbach

So 01.03. 15.00

Rot-Weiß Walldorf – FSV Fernwald, SV Neuhof – TuS Dietkirchen

Letzte Änderung amFreitag, 28 Februar 2020 10:04
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