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Hessenliga

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Hessenligastress pur: Fünf Spieltage binnen zwei Wochen

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Gleich ab der zweiten Hessenligarunde geht´s an Eingemachte, was die Fitness betrifft. Vom 12. bis zum 27. September stehen nicht mehr, aber auch nicht weniger als fünf Spieltage innerhalb von vierzehn Tagen auf dem Programm. Viktoria Griesheim beginnt die „Tortur“ von zwei englischen Wochen en block am Samstag zu Hause gegen TuS Dietkirchen.

Der enge Terminplan ist den „Corona-Einschränkungen“ und dem damit verbundenen verspäteten Saisonstart geschuldet. Irgendwie müssen die Spieler mit Hilfe ihrer Übungsleiter so adäquat wie möglich versuchen, ihre körperliche Substanz profitabel auf diesen Septembermarathon zu verteilen. Auch die „Physios“ dürfen sich sicherlich auf reichlich Arbeit einstellen. Loslegen können nach einer Woche Verzögerung auch die Main-Kinzig-Klubs (Hanau 93, 1. FC Erlensee), weil der Kreis am Wochenanfang seine Beschränkungen gelockert hat. 

Der Prolog dieser zweiwöchigen Hatz gebührt dem am kommenden Samstag bzw. Sonntag zu absolvierenden zweiten Spieltag. Hierfür empfängt Viktoria Griesheim am heimischen Hegelsberg mit TuS Dietkirchen den letztjährigen Aufsteiger aus dem Limburger Stadtteil. Selbstredend strebt der Sportclub eine sofortige sportliche Kompensation des ergebnistechnischen Fehlstarts vom zurückliegenden Saisoneinstieg an, als man im ersten Ligamatch nach einem halben Jahr Pause 1:3 beim SC Waldgirmes verlor.

Mehrere Abwehrpatzer in der Anfangsphase mündeten in einem schnellen 0:2-Rückstand, den die Mannschaft von Richard Hasa trotz der von Youngster Noah Lorenz rasch erzielten Anschlussbude und über eine Halbzeit in personeller Überzahl im restlichen Spielverlauf nicht mehr korrigieren konnte. Am Ende hieß es 1:3 und deshalb ist der Druck schon relativ groß, dass der Einstieg in die neue Spielzeit nicht ähnlich miserabel verläuft wie vor einem Jahr.

Das Team aus Dietkirchen stand ebenfalls kurz vor einer einleitenden Nullpunkteinfuhr, ehe Marvin Rademacher kurz vor Schluss zum 2:2 gegen den hoch eingeschätzten Neuling SV Zeilsheim einlochte und seinen Farben den wichtigen Ouvertürenzähler rettete. Die Mittelhessen schwimmen wie erwähnt im zweiten Jahr im Hessenligabecken, kreuzten aber erst einmal mit dem SCV die kickenden Klingen. Während das Rückspiel im Kreis Limburg-Weilburg dem Corona-Abbruch zum Opfer fiel, setzten sich die Viktorianer in der ersten Halbserie 19/20 am Hegelsberg mit 3:2 durch.

Jener „Dreier“ war Teil Eins einer Positivserie von fünf unbezwungen Ligaheimbegegnungen, die unter Berücksichtigung der sechsmonatigen Wettbewerbsquarantäne bis heute Bestand hat. Die letzte Pleite im eigenen Wohnzimmer quittierte Griesheim Mitte Oktober 2019 (1:4 gegen Baunatal). Diesen „Lauf“ gilt es am Samstag fortzusetzen, denn einen zwei Niederlagen beinhaltenden Einstieg bräuchte im viktorianischen Lager vor den englischen Wochen wahrlich niemand.

Die beiden anderen Vertreter des Darmstädter Fußballbezirks sind erst am Sonntag gefordert. Dabei muss der VfB Ginsheim eine Herkulesaufgabe bewältigen und fungiert als Gast beim Heimdebüt eines von vielen sogar zum Favoritenkreis zählenden Newcomers. Beim SV Zeilsheim hängen für die Kicker vom Altrhein sicherlich die Trauben extrem hoch. Zum gleichen Termin wartet Rot-Weiß Walldorf an der Okrifteler Straße eine Woche nach dem dank eines Lucky Punchs in Hünfeld geglückten Kontoüberweisung des ersten Pünktchens auf den SV Neuhof.     

Alle Partien vom 2. Hessenligaspieltag:

Sa 12.09. 15.00

Viktoria Griesheim – TuS Dietkirchen, Rot-Weiß Hadamar – 1. FC Erlensee, FSV Fernwald – FC Hanau 93, FV Bad Vilbel – KSV Baunatal, SV Steinbach – SC Hessen Dreieich, Buchonia Flieden – FC Eddersheim, SG Barockstadt Fulda – SC Waldgirmes

So 13.09. 15.00

SV Zeilsheim – VfB Ginsheim, Türk Gücü Friedberg – Hünfelder SV, Rot-Weiß Walldorf – SV Neuhof

 

Letzte Änderung amDonnerstag, 10 September 2020 17:10
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